Portos Architektur
Porto war für mich nicht nur ein Reiseziel, sondern auch eine Stadt voller Formen, Farben, Strukturen und Geschichten. Mit meiner Kamera wollte ich die Eindrücke dieser Reise festhalten und herausfinden, wie sich die Atmosphäre der Stadt fotografisch zeigen lässt.
Vor der Reise
Zu Beginn des Projekts stand die Idee im Vordergrund, eine fotografische Dokumentation einer Reise nach Porto und Umgebung zu erstellen. Ursprünglich lag der Fokus stärker auf Street Photography und dem Einfangen spontaner Alltagssituationen.
Vor der Reise übte ich mit meiner Fujifilm X-T5, um sicherer im Umgang mit der Kamera zu werden, vor allem, weil ich sie kurz vor der Reise gekauft hatte. Beim Üben achtete ich auf Licht, Perspektive und Bildaufbau.
Während der Reise
Während der Reise veränderte sich dieser Schwerpunkt jedoch. Obwohl ich Menschen und Alltagsszenen fotografierte, rückten zunehmend die Architektur der Stadt und die besondere Atmosphäre der Gebäude, Fassaden, Gassen und Plätze in den Mittelpunkt.
Zusätzlich sammelte ich Informationen zur Geschichte und Architektur der fotografierten Orte, um die Bilder später inhaltlich besser einordnen zu können. Dadurch entstand nicht nur eine fotografische Sammlung, sondern auch eine Verbindung zwischen den Bildern und dem historischen Hintergrund der Stadt.
Nach der Reise
Nach der Reise begann der Auswahlprozess. Aus vielen Bildern mussten diejenigen ausgewählt werden, die sowohl fotografisch als auch thematisch am besten zum Projekt passten.
Danach wurden die Bilder zusammen mit kurzen Texten in einem Fotoheft gestaltet. Dabei war es wichtig, die geschichtlichen und architektonischen Informationen verständlich vermittelt. Zudem sollten die Fotografien genügend Raum bekommen und die Texte die Bilder sinnvoll unterstützen.
Fazit
Am Ende ist aus dem Projekt mehr geworden als nur eine Sammlung von Reisefotos. Es wurde eine Auseinandersetzung mit einer Stadt, die mich durch ihre Architektur, Geschichte und Atmosphäre beeindruckt hat. Durch das Fotografieren habe ich Porto bewusster wahrgenommen und gelernt, genauer auf Details, Licht und Bildaufbau zu achten. Das entstandene Fotoheft zeigt deshalb nicht nur Orte, sondern auch, wie ich Portos Architektur wahrgenommen habe.
Hier kommst du zu meinem Fotoheft
(mbi)
Ein wichtiges Learning war, dass sich ein Projekt während der Umsetzung verändern darf. Der ursprüngliche Fokus auf Street Photography passte im Verlauf der Reise nicht mehr vollständig zu dem, was mich vor Ort so faszinierte.
Technisch habe ich gelernt, sicherer mit meiner Kamera umzugehen. Besonders bei Architekturfotografie ist es wichtig, bewusst auf Linien, Perspektiven, Lichtverhältnisse und Bildkomposition zu achten. Kleine Veränderungen im Standort oder im Winkel können ein Bild stark beeinflussen. Auch das Fotografieren mit einer festen Brennweite hat mich dazu gebracht, mich aktiver zu bewegen und bewusster nach Bildausschnitten zu suchen.
Gestalterisch habe ich gelernt, dass nicht jedes gute Einzelbild automatisch in eine Fotosammlung passt. Die Bilder müssen zusammen eine Stimmung erzeugen und inhaltlich miteinander verbunden sein. Die Auswahl der Fotos war deshalb ein wichtiger Teil des Projekts.
Inhaltlich habe ich mich intensiver mit Porto auseinandergesetzt als ursprünglich gedacht. Durch die Recherche zu Architektur und Geschichte habe ich die Stadt nicht nur fotografisch, sondern auch kulturell besser verstanden. Zudem hat mir die Verbindung von Bild und Text geholfen, die Fotografien nicht nur als schöne Aufnahmen, sondern als Teil einer grösseren Geschichte zu präsentieren.