Slow Running Club – Konzept
Die Idee zum Slow Running Club ist aus einer persönlichen Beobachtung entstanden. Es gibt in Bern einige Running Clubs, aber viele davon wirken ambitioniert und tempogetrieben. Das schreckt Leute ab die eigentlich gerne laufen würden, sich aber nicht trauen mitzumachen weil sie das Gefühl haben nicht schnell genug zu sein. Genau das hat mich gestört.
Das Konzept
Ein Laufclub muss nicht um Pace oder Ziele gehen. Er kann genauso gut ein Ort sein um Menschen für Bewegung zu motivieren, ohne dass es gleich ein Marathon sein muss, ohne Zeitlimit und ohne Druck. Einfach um Spass zu haben, in Bewegung zu sein, eine Community zu bilden und neue Leute kennenzulernen. Der Slow Running Club wäre ausserdem ein toller Anlaufpunkt für Menschen die neu in Bern sind, vielleicht aus dem Ausland hierher gezogen sind und noch keine Bekanntschaften haben. Laufen als niederschwelliger Weg um anzukommen, nicht nur in der Stadt sondern auch unter Menschen.
Die Umsetzung in InDesign
Aus dieser Idee heraus habe ich ein vollständiges Konzept entwickelt, mit Vision, Werten, Run Formaten, einer Social Media Strategie und einem Corporate Identity in Forest Green und Cream mit der Schrift Montserrat. Umgesetzt habe ich alles in InDesign, weil ich mich dieses Semester bewusst auf dieses Programm fokussieren wollte. Ich kannte es bis jetzt kaum und wollte es richtig kennenlernen. InDesign hat mir dabei sehr viel Spielraum gegeben um Typografie, Farben und Layout so zu gestalten wie ich es mir vorgestellt habe. Bei Fragen zur Gestaltung und zu Funktionen im Programm habe ich punktuell KI als Hilfestellung genutzt.
Ausblick
Falls ich das Konzept irgendwann umsetzen möchte, würde ich in einem nächsten Schritt tiefer in die Social Media Strategie einsteigen. Konkret würde ich einen Instagram Account aufbauen, Mockups für Posts und Storys erstellen, Flyer gestalten und weiteren Content entwickeln. Das wäre dann ein eigenes Projekt für ein nächstes Semester.
(mmi)
Dieses Semester wollte ich mich bewusst auf InDesign fokussieren, weil ich das Programm bis jetzt kaum kannte und endlich richtig damit arbeiten wollte.Dieses Semester wollte ich mich bewusst auf InDesign fokussieren, weil ich das Programm bis jetzt kaum kannte und endlich richtig damit arbeiten wollte. Rückblickend war das eine gute Entscheidung.
Um mir das Programm beizubringen habe ich viel Zeit in Selbststudium investiert. Ich habe YouTube Tutorials geschaut und Kurse auf LinkedIn Learning gemacht um die Funktionen wirklich zu verstehen und nicht einfach drauflos zu arbeiten. Zusätzlich habe ich mir ein eigenes Notizenheft angelegt, in dem ich die wichtigsten Schritte und Einstellungen festgehalten habe, damit ich bei zukünftigen Projekten schnell nachschlagen kann wenn ich etwas nicht mehr weiss.
Was mich am meisten überrascht hat ist wie viel das Programm kann. Ich habe gelernt wie man Musterseiten anlegt und damit ein konsistentes Layout über das ganze Dokument hinweg aufbaut, ohne jede Seite einzeln anpassen zu müssen. Auch das Arbeiten mit Absatzformaten und Zeichenformaten war neu für mich und hat mir gezeigt wie effizient man arbeiten kann wenn man das einmal verstanden hat. Typografien ausprobieren, Farben als Swatches anlegen und kombinieren, Raster und Spalten definieren, das alles macht mir Spass und InDesign gibt einem dafür sehr viel Spielraum. Bei Problemen habe ich punktuell auch KI zur Hilfe gezogen, zum Beispiel wenn ich nicht weiterkam mit bestimmten Funktionen oder Einstellungen im Programm.
Ich freue mich auf weitere Projekte mit InDesign und bin gespannt wie sich das Programm weiterentwickelt, vor allem mit den neuen KI-Funktionen die direkt integriert werden.