Content Creation für BADMON

Für die Zürcher Streetwear-Brand Badmon haben Laura Khoury und ich, Cristina Fernandez, ein Social-Media Content-Paket erstellt, für den neuen Sommer Drop. Unser Ziel war es, Foto- und Videocontent zu kreieren, welcher zum bestehenden Style von Badmon passt. Auch wollten wir neue kreative Elemente einbringen und somit die junge, urbane Zielgruppe von Badmon ansprechen.

Laura und ich haben zwei Projekte gemeinsam kreiert. Wir haben uns jeweils bei beiden Projekten unterstützt. Bei diesem Projekt habe ich den Lead übernommen und Laura hat beim DJ Set der Sonic Sisters den Lead übernommen.

Zu Beginn des Projekts haben wir den bisherigen Auftritt von Badmon analysiert und uns daran orientiert. Somit haben wir schnell festgestellt, dass ein cleaner, moderner und urbaner Look im Mittelpunkt stehen sollte. Wir haben besonders darauf geachtet, dass wir die Models passend zur Zielgruppe und zum Auftreten von Badmon auswählen. Beim Styling haben wir darauf geachtet, dass die Kleidung im Fokus bleibt und es zur bestehenden Ästhetik der Brand passt.

Zum ganzen Shooting hat auch die Vorbereitung dazugehört. Das Konzept, die Organisation von allen, die schlussendlich am Set waren und die Organisation des ganzen Materials. Unser Ziel war es Reels zu produzieren und dazu noch Fotos von den Models und der Kleidung. Während des Drehs kam noch eine spontane Idee zu einem kleinen Sketch für ein Reel zustande, welche wir gleich umsetzten. Das machte den ganzen Content noch etwas abwechslungsreicher.

Somit haben wir also ein vielfältiges und kreatives Content-Paket für den neuen Sommer Drop von Badmon entwickelt. Dieses Projekt half uns zu verstehen und zu sehen, wie die verschiedenen Schritte einer professionellen Content-Produktion ablaufen. Von der ersten Idee bis zur Umsetzung und zur finalen Bearbeitung.

Meine Aufgaben in diesem Projekt waren folgende:

  • Entwicklung des visuellen Konzepts und Analyse des bestehenden Markenauftritts
  • Planung und Organisation des Shootings
  • Kommunikation mit der Brand
  • Organisation der Kleider und Location
  • Koordination von Models, Team und Zeitplan
  • Vorbereitung des Equipments und Planung des Produktionsablaufs
  • Kameraarbeit mit der Sony FX6 für Videoaufnahmen
  • Fotografie mit der Sony A7III
  • Umsetzung der geplanten Videoideen und des spontanen Sketches
  • Post Production des ganzen Videomaterials
  • Bearbeitung der Fotos

Laura war bei deiesem Projekt meine Helping-Hand. Sie hat mich bei der Ideenfindung und beim Vorbereiten des Materials unterstützt. Am Set war sie als Runnerin, als Model, als Unterstützung bei der Kontrolle der Shotlist und als Stylistin im Einsatz.

Reels für Badmon

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Fotos für Badmon

Wir haben noch mehr Fotos in den gleichen Settings, welche wir Badmon zur Auswahl schicken. Diese hier sind meine Persönliche Auswahl. Ansonsten wären es zu viele Fotos 🙂

(mbi)

Rückblickend verlief das ganze Projekt insgesamt erfolgreich. Ich bin sehr happy mit dem Outcome. Viele der geplanten Abläufe konnten wir umsetzten. Trotzdem gab es aber einige Sachen, die ich ein nächstes Mal anders oder besser machen würde. Während der Post Production habe ich bemerkt, dass einige Aufnahmen unscharf wirken, sobald ich heranzoome. Während des Drehs habe ich mit grösseren Einstellungen gearbeitet. Ich habe gedacht, dass man in der Post sehr gut noch heranzoomen werden kann. Leider hat das nicht geklappt. Ein nächstes Mal muss ich unbedingt darauf achten, dass ich zusätzlich noch Close-ups filme. Gerade bei Kleidung ist sowas eigentlich total wichtig, um den Brand noch mehr hervorzuheben. Deswegen würde ich ein nächstes Mal bereits in der Konzeptphase Close-ups in der Shotliste mitdenken. Zusätzlich würde ich am Drehtag selbst, bewusst mehr Zeit für solche Aufnahmen einplanen und gezielt mit einer ruhigen Kameraführung umsetzen. Obwohl wir schlussendlich genügend Material hatten und sogar schon ein wenig früher fertig waren als geplant, hätten zusätzliche Detailaufnahmen die Videos nochmals aufgewertet.

Eine weitere Herausforderung entstand bei dem Photo-Shooting mit der Sony A7III. Das Lichtverhältnis draussen war sehr hell. Also musste ich die Kameraeinstellungen stark anpassen. Dadurch wurden die Bilder aber sehr dunkel. In der Post Production konnte ich das zwar aufhellen, aber es sah nicht so gut aus, wie die Fotos die ich noch vor dem Abdunkeln gemacht habe. Für ein nächstes Mal wäre ein ND-Filter sehr hilfreich. Leider gab es den aber nicht (mehr) in der Ausleihe. Oder wenn ich mir ein nächstes Mal unsicher bin, einfach kurz die Fotos auf den Laptop laden und anschauen. Spätestens da hätte mir auffallen sollen, dass die Fotos viel zu dunkel sind.

Für die Post Production wollte ich eigentlich alles in DaVinci Resolve bearbeiten, wegen des Color Gradings und weil ich mich mit dem Programm bekannt machen wollte. Beim Importieren der FX6 Dateien stellte ich jedoch fest, dass ich diese in der kostenlosen Version nicht bearbeiten kann. Deshalb musste ich dann trotzdem wieder auf Premiere Pro wechseln. Das funktionierte dort gut und im Nachhinein war es vielleicht sowieso besser, da ich mich mit dem Color-Grading noch nicht auskenne und es auf DaVinci eventuell zu schwierig oder nicht schön geworden wäre. In Premiere kenne ich mich bereits gut aus, deswegen war das eher einfach für mich.

Insgesamt kann ich von diesem Projekt mitnehmen, dass eine gute Planung ein ausgearbeitetes kreatives Konzept benötigt und auch eine genaue Planung für die technische Umsetzung braucht. Vor allem bei einem Fashion-Shoot ist es wichtig, dass man vor dem Dreh eine genaue Vision und Shotliste, inklusive Detailaufnahmen bereit hat für mehr Struktur. Auch würde ich ein nächstes Mal vor dem Dreh technische Tests durchführen. Also ähnliche Shots filmen und im Schnittprogramm anschauen und nicht nur auf der Kamera.

Overall bin ich sehr zufrieden mit dem Projekt. Ich habe davor noch nie mit einer FX6 gefilmt und für ein erstes Mal hat es mehr oder weniger gut geklappt. Auch war es für mich das erste Mal, dass ich für eine Kleiderbrand geshootet habe. Deswegen bin ich mit diesen Ergebnissen sehr zufrieden und weiss ja auch schon, auf was ich ein nächstes Mal achten muss.