Fight Animation – Frame by Frame
Für dieses Projekt habe ich mich entschieden, einen kurzen Animationsfilm zu erstellen. Die Hauptfigur, Timmy Toothpaste, hatte ich bereits im Modul Visualisieren für GIFs entwickelt. Da wir das Thema Animation im zweiten Semester kennengelernt haben, wollte ich die Gelegenheit nutzen, diesen Charakter weiterzuentwickeln und mich intensiver mit Animation auseinanderzusetzen. Die Arbeit mit Animationen fand ich von Anfang an sehr spannend, da sich durch viele einzelne Zeichnungen lebendige Geschichten erzählen lassen.
Für die Umsetzung habe ich die Software RoughAnimator verwendet. Da ich bereits erste Erfahrungen damit gesammelt hatte, fühlte ich mich mit dem Programm am wohlsten. Zudem passte der Zeichenstil der Software gut zu meiner comicartigen Animation.
Zu Beginn war ich sehr motiviert und begeistert von der Idee. Während des Arbeitsprozesses wurde mir jedoch bewusst, wie zeitaufwendig Animationen tatsächlich sind. Bereits die Entwicklung der Charaktere und das Ausarbeiten einer passenden Geschichte benötigten viel Zeit. Das Zeichnen der einzelnen Frames machte zwar Spass, erforderte aber auch viel Geduld und Ausdauer. Besonders am Anfang hatte ich das Gefühl, dass die Arbeit kaum vorankommt. Mit jedem fertiggestellten Abschnitt wurde jedoch sichtbarer, wie die Animation Schritt für Schritt zum Leben erwacht.
Trotz des hohen Aufwands bin ich mit dem Endergebnis sehr zufrieden. Zu sehen, wie aus einer Idee und vielen einzelnen Zeichnungen ein fertiger Film entstanden ist, hat mir gezeigt, dass sich die investierte Zeit gelohnt hat. Insgesamt war das Projekt eine sehr lehrreiche und interessante Erfahrung. Ich habe nicht nur meine technischen Fähigkeiten im Bereich Animation erweitert, sondern auch gelernt, wie viel Planung und Arbeit hinter selbst kurzen Animationsfilmen steckt. Obwohl Animationen sehr zeitintensiv sind, könnte ich mir gut vorstellen, in Zukunft weitere Geschichten rund um Timmy Toothpaste zu entwickeln und den Charakter weiter auszubauen.
(mbi)
Die Arbeit an der Animation war sehr spannend und lehrreich. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass mein Zeitmanagement noch Verbesserungspotenzial hat. Den Aufwand für die Produktion habe ich etwas unterschätzt, weshalb ich gegen Ende des Projekts unter Zeitdruck geraten bin.
Ausserdem wäre es sinnvoll gewesen, die Geschichte und die einzelnen Szenen bereits zu Beginn detaillierter in einem Skript festzuhalten. Zwar hatte ich eine grobe Planung, dennoch entstanden während des Zeichnens immer wieder Änderungen, die den Arbeitsprozess verlängerten.
Auch beim Sounddesign sehe ich noch Potenzial. Mit einer besseren Planung hätte ich beispielsweise einige Soundeffekte selbst aufnehmen und die Animation dadurch noch persönlicher gestalten können. Das ist definitiv ein Ziel, das ich bei zukünftigen Animationsprojekten verfolgen möchte.