Auf dem Eisweg
Während meines Einsatzes im Engadin durfte ich an einem Beitrag für das Format «TOP Ausflug» mitarbeiten. Gemeinsam mit Moderatorin Esther Fischer entstand ein TV-Beitrag über den Eisweg zwischen Madulain und Zuoz. Dabei war ich für die Kameraarbeit verantwortlich und erhielt spannende Einblicke in die Produktion eines Fernsehbeitrags.
Im Rahmen der Engadinwoche von TELE TOP durfte ich an der Produktion eines Beitrags für das Format «TOP Ausflug» mitwirken. Der Dreh führte uns auf den Eisweg zwischen Madulain und Zuoz im Engadin, wo ein Fernsehbeitrag über dieses besondere Wintererlebnis entstand.
Ziel des Beitrags war es, den Eisweg als attraktives Ausflugsziel vorzustellen und die Atmosphäre vor Ort für die Zuschauerinnen und Zuschauer erlebbar zu machen. Dabei sollten Informationen mit persönlichen Eindrücken und Erlebnissen kombiniert werden.
Planung und Vorbereitung
Die Planung des Beitrags erfolgte gemeinsam mit Moderatorin Esther Fischer. Zusammen definierten wir die Inhalte, besprachen mögliche Drehorte und planten die verschiedenen Szenen. Da sich das Produktionsteam in Winterthur befand und ich bereits vor Ort im Engadin war, waren genaue Absprachen besonders wichtig.
Zusätzlich wurde eine Materialliste erstellt, damit die benötigte Ausrüstung vollständig zum Drehort transportiert werden konnte. Das Material wurde anschliessend von der Moderatorin ins Engadin mitgebracht.
Dreharbeiten auf dem Eisweg
Während des Drehs war ich hauptsächlich für die Kameraarbeit verantwortlich. Dazu gehörten die Aufnahmen der Moderationen sowie verschiedene B-Roll-Sequenzen entlang des Eiswegs. Ziel war es, abwechslungsreiche Bilder einzufangen und die besondere Stimmung auf dem gefrorenen Weg sichtbar zu machen.
Dabei wurde bewusst auf unterschiedliche Perspektiven und eine dynamische Bildgestaltung geachtet. Die Aufnahmen sollten nicht nur informieren, sondern auch das Erlebnis des Ausflugs transportieren.
Zusammenarbeit mit der Postproduktion
Nach dem Dreh wurde das Material an die Postproduktion übergeben. In enger Abstimmung mit dem Team wurden technische Anforderungen geklärt und die weitere Verarbeitung besprochen.
Der fertige Beitrag wurde anschliessend im Format «TOP Ausflug» veröffentlicht und online bereitgestellt.
Für mich war dieses Projekt eine spannende Gelegenheit dieses TV-Format kennenzulernen. Die Kombination aus Planung, Kameraarbeit und Teamarbeit ermöglichte mir einen vertieften Einblick in die Produktion eines Fernsehbeitrags.



Hier geht es zum Beitrag: https://www.toponline.ch/videos/2026/01/15/top-usflug/eisweg-madulain-zuoz/2873327
(mmi)
Reflexion und Fazit
Die grösste Herausforderung bei diesem Projekt war der hohe Zeitdruck. Die Produktion entstand relativ spontan, weshalb für die Vorbereitung nur wenig Zeit zur Verfügung stand. Da ich mich bereits im Engadin befand und das restliche Team in Winterthur arbeitete, waren genaue Absprachen besonders wichtig. Die Kommunikation musste reibungslos funktionieren, damit Material, Drehplanung und Erwartungen aufeinander abgestimmt waren.
Zusätzlich erschwerten die fehlenden Ortskenntnisse die Planung. Viele Entscheidungen mussten direkt vor Ort getroffen werden, wodurch Flexibilität und schnelle Reaktionen gefragt waren. Gleichzeitig trug ich die Verantwortung für die Kameraarbeit und musste darauf achten, genügend abwechslungsreiches und sendefähiges Material zu produzieren.
Eine besondere Herausforderung war, dass ein grosser Teil der Aufnahmen direkt auf dem Eisweg entstand. Um die Moderatorin begleiten zu können und dynamische Bilder zu erhalten, filmte ich teilweise selbst auf Schlittschuhen. Dabei musste ich nicht nur auf eine ruhige Kameraführung achten, sondern gleichzeitig das Gleichgewicht halten und die Sicherheit im Blick behalten. Diese Situation war ungewohnt und erforderte viel Konzentration.
Zusätzlich verlief der Drehtag technisch nicht ganz wie geplant. Vor Ort stellte sich heraus, dass einzelne technische Komponenten nicht einwandfrei funktionierten, wodurch wir einige Aufnahmen anders umsetzen mussten als ursprünglich vorgesehen. Das erforderte spontane Anpassungen und kreative Lösungen direkt während des Drehs. Gerade unter Zeitdruck war dies eine zusätzliche Herausforderung, zeigte aber auch, wie wichtig Flexibilität und schnelles Reagieren in der Fernsehproduktion sind.
Rückblickend war das Projekt eine sehr wertvolle Erfahrung. Besonders die Verantwortung für die Kamera sowie die Zusammenarbeit mit Moderatorin Esther Fischer und dem Team in Winterthur haben mir gezeigt, wie ein Fernsehbeitrag unter Zeitdruck entsteht. Ich konnte meine praktischen Fähigkeiten in der Bildgestaltung und Kameraführung weiterentwickeln und gleichzeitig wichtige Erfahrungen in der Zusammenarbeit innerhalb einer professionellen Medienproduktion sammeln.