Zwischen Morgenshow und Bergpanorama
Im Rahmen meines Digezz-Projekts durfte ich während der Engadin Woche den Instagram-Account von Radio TOP übernehmen und betreuen. Ziel des Projekts war es, die Erlebnisse von Moderatorin Nathalie Heeb im Engadin über Social Media zu begleiten und der Community authentische Einblicke in die Aktivitäten vor Ort zu ermöglichen.
Der Fokus lag dabei auf der Produktion von Story-Content, der direkt während der Woche veröffentlicht wurde. Durch die Echtzeit-Berichterstattung konnten die Followerinnen und Follower die verschiedenen Erlebnisse nahezu live mitverfolgen.
Storytelling in Echtzeit
Die Contentstrategie basierte auf einer klaren Tagesstruktur. Jeden Tag wurden Inhalte für den Morgen, den Mittag und den Abend geplant und veröffentlicht. Dadurch entstand eine kontinuierliche Begleitung der gesamten Woche.
Zu den dokumentierten Aktivitäten gehörten die Anreise ins Engadin, die Erkundung verschiedener Engadiner Dörfer, Eisbaden, Eislaufen sowie eine Wanderung zum Morteratsch. Neben den Aktivitäten selbst standen auch die Stimmung vor Ort und persönliche Einblicke in den Alltag der Moderatorin im Mittelpunkt.
Die Stories wurden direkt auf dem Smartphone bearbeitet und veröffentlicht. Dabei kamen verschiedene Elemente wie Musik, Texte und Sticker zum Einsatz. Trotz der spontanen Produktion wurde darauf geachtet, den visuellen Auftritt von Radio TOP beizubehalten und einen einheitlichen Stil umzusetzen.
Zusammenarbeit mit der Redaktion
Neben der Betreuung des Instagram-Kanals war ich auch in die tägliche Planung eingebunden. Gemeinsam mit dem Team in Winterthur wurden die Inhalte des nächsten Tages besprochen und vorbereitet. Zusätzlich unterstützte ich die Planung der Inhalte für die Morgenshow und half bei der Produktion einzelner Einspieler für das Radioprogramm.
Dadurch erhielt ich einen umfassenden Einblick in die Zusammenarbeit zwischen Social Media und Radio. Besonders spannend war zu sehen, wie Inhalte für verschiedene Kanäle aufbereitet und miteinander verknüpft werden.
Social Media und Radio vereint
Die Engadin Woche zeigte, wie eng Social Media und klassische Medien heute zusammenarbeiten. Während die Radiohörerinnen und Radiohörer die Erlebnisse akustisch verfolgen konnten, bot Instagram zusätzliche visuelle Eindrücke und Hintergrundinformationen.
Durch die hohe Postingfrequenz und die unmittelbare Veröffentlichung entstand eine authentische Begleitung der Woche. Die Community konnte die Aktivitäten beinahe in Echtzeit miterleben und erhielt einen Blick hinter die Kulissen der Produktion.
Für mich war das Projekt eine spannende Gelegenheit, Erfahrungen im Bereich Social Media zu sammeln und gleichzeitig die Arbeitsabläufe eines Radiosenders näher kennenzulernen. Die Kombination aus Planung, spontaner Contentproduktion und Teamarbeit machte die Woche zu einer abwechslungsreichen und lehrreichen Erfahrung.
Alle Radioslots sind hier nachhörbar: https://www.toponline.ch/podcasts/2a904847-6196-4173-9fe4-418e99297e9e/55540
Die Stories sind leider online nicht mehr verfügbar, jedoch findet ihr hier eine Zusammenfassung unserer Woche:
(mmi)
Reflexion & Fazit:
Die grösste Herausforderung während der Engadin Woche war die spontane Arbeitsweise. Viele Aktivitäten wurden erst kurzfristig geplant, weshalb eine detaillierte Vorbereitung oft nicht möglich war. Dadurch musste ich flexibel auf neue Situationen reagieren und die Inhalte laufend anpassen.
Hinzu kamen die langen Arbeitstage. Die Morgenshow begann bereits um sechs Uhr, weshalb die Arbeit oft sehr früh startete. Die Aktivitäten im Engadin fanden jeweils im Anschluss statt und dauerten teilweise mehrere Stunden. Nach den Ausflügen war der Arbeitstag jedoch noch nicht beendet: Die aufgenommenen Inhalte mussten gesichtet, geschnitten und für die Veröffentlichung aufbereitet werden. Gleichzeitig wurden die Aktivitäten und Inhalte für den nächsten Tag geplant und mit dem Team abgestimmt. Dadurch zogen sich die Arbeitstage häufig bis in den Abend und erforderten ein hohes Mass an Konzentration und Organisation.
Zusätzlich entstand Zeitdruck, da die Stories möglichst zeitnah veröffentlicht werden sollten. Zwischen der Begleitung der Aktivitäten, der Aufnahme von Content und der Bearbeitung auf dem Smartphone blieb oft nur wenig Zeit für die Umsetzung. Gleichzeitig war es wichtig, den Qualitätsanspruch von Radio TOP einzuhalten und einen einheitlichen Auftritt sicherzustellen.
Eine weitere Herausforderung war die Kombination von Social Media und Radioarbeit. Neben der Betreuung des Instagram-Kanals war ich auch in die Planung der Morgenshow eingebunden und unterstützte bei der Produktion von Inhalten für das Radioprogramm. Dadurch erhielt ich spannende Einblicke in verschiedene Bereiche, musste aber auch mehrere Aufgaben gleichzeitig koordinieren.
Besonders wertvoll war die enge Zusammenarbeit mit Moderatorin Nathalie Heeb sowie dem Team in Winterthur. Die täglichen Absprachen halfen dabei, die Inhalte sinnvoll zu planen und flexibel auf Änderungen zu reagieren. Gleichzeitig konnte ich von den Erfahrungen des Teams profitieren und meine Kenntnisse im Bereich Social Media weiter vertiefen.
Trotz der intensiven Tage war die Woche eine sehr wertvolle Erfahrung. Die Kombination aus Social Media, Radioarbeit und der direkten Berichterstattung vor Ort ermöglichte es mir, neue Fähigkeiten zu entwickeln und einen umfassenden Einblick in den Arbeitsalltag eines Medienhauses zu erhalten.