Reel-Library für CrossFit Öuf und CrossFit Langenthal
Ziel des Projekts war es, die Instagram-Auftritte der beiden CrossFit-Boxen aufzufrischen und mit authentischem Videocontent zu stärken. Obwohl bereits Content vorhanden war, habe ich weiteres Potenzial gesehen, die Boxen noch vielseitiger, persönlicher und professioneller zu präsentieren. Dabei war mir wichtig, Videos zu produzieren, die sowohl bestehende Mitglieder ansprechen als auch potenzielle Neukundinnen und Neukunden auf die Boxen aufmerksam machen.
Ich habe mich bewusst für eine Reel-Library entschieden, da so effizient mehrere Inhalte vorproduziert werden können. Die Reels lassen sich anschliessend flexibel und strategisch über einen längeren Zeitraum hinweg veröffentlichen. Inhaltlich decken die Videos verschiedene Themen ab, darunter Trainingseinblicke, Community-Momente, persönliche Aussagen von Mitgliedern sowie allgemeine Einblicke in den Box-Alltag.
Da CrossFit Öuf zu den grösseren CrossFit-Boxen in der Schweiz gehört und CrossFit Langenthal im Vergleich kleiner ist, wurde auch die Menge des produzierten Contents entsprechend unterschiedlich aufgeteilt. So konnte der Umfang der Reel-Library an die jeweilige Grösse, Reichweite und Kommunikationsbedürfnisse der beiden Boxen angepasst werden.
Der nächste Schritt besteht darin, die erstellten Reels sinnvoll in den Redaktionsplan einzubauen, zeitlich einzuplanen und anschliessend regelmässig auf den jeweiligen Instagram-Kanälen zu veröffentlichen. Dadurch kann die Reel-Library nicht nur als abgeschlossene Produktion, sondern auch als langfristige Grundlage für die Social-Media-Kommunikation der beiden Boxen genutzt werden.
Nachfolgend ist eine Auswahl der produzierten Reels direkt eingebettet. Sie geben einen ersten Einblick in die entstandene Reel-Library.
Die vollständige Reel-Library umfasst insgesamt 40 produzierte Reels. Da auf dieser Projektseite nur eine Auswahl direkt eingebettet ist, ist die gesamte Library zusätzlich über den folgenden Google-Drive-Ordner zugänglich:
Zur vollständigen Reel-Library
(mbi)
Rückblickend war das Projekt für mich ein sehr lehrreicher Prozess. Da die Reels über mehrere Monate hinweg gedreht, geschnitten und teilweise bereits veröffentlicht wurden, konnte ich viele Learnings direkt in die nächsten Videos einfliessen lassen. Besonders bei Themen wie Safe Zones, Lesbarkeit von Untertiteln, einheitlichem Design und Tonqualität wurde mir bewusst, wie wichtig diese Details für professionelle Social-Media-Videos sind.
Kritisch sehe ich, dass die Videos nicht alle von Anfang an einem einheitlichen visuellen Stil folgen. Zu Beginn gab es noch kein klares Designkonzept, weshalb sich das Erscheinungsbild erst während des Projekts entwickelt hat. Für zukünftige Reels würde ich den Stil der späteren Videos konsequenter weiterführen und bereits vor dem Dreh klare Vorgaben für Schrift, Untertitel, Farben und wiederkehrende grafische Elemente definieren. So würde die gesamte Reel-Library noch stärker als zusammenhängende Serie wahrgenommen werden.
Die Wichtigkeit einer Content-Strategie war mir bereits vor dem Projekt bewusst. Deshalb habe ich versucht, die Inhalte durch verschiedene Drehtage und teilweise spontane Aufnahmen so aufzuteilen, dass eine vielseitige Library entsteht. Es sollten nicht nur Trainingsclips produziert werden, sondern auch humorvolle, relatable, informative und communitynahe Inhalte. Im Nachhinein hätte ich diese Planung jedoch noch konkreter strukturieren können. Statt nur grob verschiedene Themen abzudecken, wäre es sinnvoll gewesen, vorab genauer festzulegen, wie viele Videos pro Kategorie benötigt werden. So hätte ich besser einschätzen können, ob zum Beispiel genügend Education-Content, Community-Reels, Testimonials oder unterhaltsame Formate vorhanden sind.
Durch bereits veröffentlichte Reels konnte ich erstes Feedback sammeln, sowohl über Instagram als auch mündlich von Personen aus dem Umfeld der Box. Besonders die «This or That»-Videos waren zu Beginn sehr beliebt. Mit der Zeit verloren sie jedoch etwas an Aufmerksamkeit, vermutlich weil sie visuell und vom Aufbau her jeweils sehr ähnlich wirkten. Dadurch konnte bei den Zuschauerinnen und Zuschauern der Eindruck entstehen, dass sie ein ähnliches Video bereits gesehen haben. Lustige und relatable Videos kamen ebenfalls sehr gut an, da sie den Trainingsalltag auf eine unterhaltsame und nahbare Weise zeigen. Wie die Educational Reels und Testimonials funktionieren, wird sich erst zeigen, sobald diese veröffentlicht werden.
Ein weiterer Punkt ist die Hook der einzelnen Reels. Nicht jedes Video startet gleich stark oder zieht die Aufmerksamkeit in den ersten Sekunden gleich gut auf sich. Bei zukünftigen Produktionen würde ich deshalb noch bewusster überlegen, wie jedes Reel beginnt und welche Aussage oder Emotion direkt am Anfang vermittelt werden soll. Gerade auf Instagram entscheiden oft die ersten Sekunden darüber, ob ein Video weitergeschaut wird.
Positiv bewerte ich die inhaltliche Vielfalt der entstandenen Reel-Library. Es gibt einen guten Mix aus Education, Entertainment, Trainings-Einblicken, verschiedenen Längen und unterschiedlichen Protagonistinnen und Protagonisten. Dadurch sprechen die Reels sowohl bestehende Member als auch potenziell interessierte neue Mitglieder an. Die Videos zeigen CrossFit Öuf und CrossFit Langenthal nicht nur als Trainingsorte, sondern auch als lebendige und authentische Community.
Insgesamt hat mir das Projekt viel Spass gemacht und ich konnte sehr viel daraus lernen. Besonders wertvoll war die Zusammenarbeit mit den Coaches und Membern, die bei den Drehs mitgemacht oder sich filmen lassen haben. Ohne ihre Unterstützung wäre die entstandene Reel-Library in dieser Form nicht möglich gewesen. Für zukünftige Produktionen nehme ich vor allem mit, dass Konsistenz, klare Planung, starke Hooks und eine bewusste Verteilung der Content-Formate entscheidend sind, um Social-Media-Content langfristig wirkungsvoll einzusetzen.