Hometrails

Hometrails ist eine Hommage an meine Bike-Hometrails in Thun, wo ich den Bikesport kennen und lieben gelernt habe. Es ist ein grosses Privileg, diese Trails vor der Haustüre zu haben und dabei mit Freunden die Sorgen des Alltags zu vergessen und sich frei zu fühlen.

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(mbi)

Ausgangslage

Für mein erstes Digezz-Projekt wollte ich etwas mit meiner persönlichen Kamera, der Sony Alpha III, kreieren. Da ich bisher nur mit dieser fotografiert habe, wollte ich testen, wie das Handling beim Filmen ist.

Schnell wurde auch klar, dass ich damit einen Kurzfilm übers Biken machen will und meine Hometrails zeigen möchte. Denn seit ich klein bin, bike ich, und es ist eine grosse Leidenschaft von mir. Sie verbindet mich ausserdem mit meinem Bruder, den ich als Hauptrider im Video integriert habe.

Umsetzung

Mit dem Video wollte ich zeigen, wie toll meine Hometrails in Thun sind. Ich empfinde es als grosses Privileg und auch als Stolz, meine Kindheit und Jugend dort verbracht zu haben und mit meinen Freunden bis spät abends im Wald Schanzen gebaut und Trails gefahren zu haben.

Um die Story aufzubauen, habe ich eine kleine Storyline überlegt, um den Film spannend zu machen. Zur Hilfe machte ich eine Szenentabelle und habe mir überlegt, welche Trails die Vielfältigkeit am besten aufzeigen. Dazu bin ich vorab die Trails besichtigen gegangen und habe die Orte fotografiert, die meiner Meinung nach grosses Potenzial für coole Shots boten. So hatte ich bereits vor dem ersten Drehtag die Orte zusammen, was sich später als sehr gut und effizient herausstellte.

Den Song habe ich ebenfalls bereits zu diesem Zeitpunkt herausgesucht. Er sollte den «Free Spirit» des Bikens wiedergeben und Lust darauf machen, sich sein Bike zu schnappen und rauszugehen.

Technisch: Ich habe mir viele Tutorials angesehen und einige Tests mit dem Fotoprofil durchgeführt. Ich habe mich dann für das HLG-Profil entschieden, da dieses beim ISO nicht so heikel ist wie das S-Log. Weiter habe ich das DJI RS4 Gimbal für die dynamischen und ein Stativ für die statischen Aufnahmen gebraucht.

Bei den insgesamt drei vollen Drehtagen herrschte völlig unterschiedliches Wetter, was grosse Herausforderungen mit sich brachte. Immer wieder musste ich das Licht im Auge behalten. Die Framerate konnte ich nicht verändern, da ich alle Sequenzen mit 100 Frames aufgenommen habe. So konnte ich jede Sequenz als Slowmotion verwenden. Schade dabei ist, dass man mit der Sony Alpha III 100 Frames nur in Full HD aufnehmen kann und nicht in 4K.

Nach jedem Drehtag habe ich gleich am darauffolgenden Tag die Aufnahmen gesichert und benannt bzw. sauber abgelegt. So war ich schneller in der Post-Production.

Bereits der Rohschnitt gefiel mir sehr gut und nach Dominiks Feedback hatte ich den Feinschnitt. Den Sound auf das Video abzustimmen war nur einmal etwas schwierig, jedoch habe ich dies mit leichten Übergängen hinbekommen.

Erkenntnisse

Mit der Sony Alpha III macht das Filmen echt Spass, jedoch störe ich mich sehr daran, dass ich nicht in 4K aufnehmen kann (Slowmotion). Auch hatte ich immer wieder mit Rauschen und Farbausrissen zu kämpfen. Dazu muss ich mich künftig noch tiefer einarbeiten, um diese Probleme unter Kontrolle zu haben.

Sportaufnahmen sind unglaublich anspruchsvoll und Biken besonders. Die Trails waren nicht super zugänglich, das Licht ist oft wechselhaft (Schatten/Licht) und meistens ist man in einem steilen Gelände. Auch müssen die Fahrer immer wieder hoch und runter, was eine gute Kondition erfordert. Dies kann man aber etwas verbessern, indem man das Gelände bzw. die Trails vorher besichtigen geht und die Spots festlegt, die man filmen möchte. So kann man den Fahrern auch klarere Anweisungen geben. Ich denke, das ist etwas ganz Wichtiges, das ich mitnehme.

Unter dem Strich

Ich bin sehr happy über meinen ersten kleinen Bikefilm, auch wenn nicht alles haarscharf ist und etwas rauscht. Das Ziel war, meine Kamera beim Filmen besser kennenzulernen, und das habe ich erreicht. Dabei hatte ich eine wahnsinnig coole Zeit mit meinen Freunden bei meinem Lieblingshobbby.