Fotoshooting für das Schmucklabel unperfekt

Schöner Schmuck ist das Eine, doch damit er richtig zur Geltung kommt, braucht es auch gute Bilder. Gemeinsam haben wir ein Fotoshooting für Naïmas Schmucklabel unperfekt umgesetzt. Die entstandenen Fotos verwendete sie für Social Media und vor allem für ihre neue Webseite.

Fotoshooting

An zwei Tagen fotografierten wir den Schmuck für Naïmas Schmucklabel unperfekt. Dabei standen wir abwechslungsweise vor und hinter der Kamera. Für das Shooting liehen wir uns professionelle Lichter sowie eine Sony A7 IV aus, um qualitativ hochwertige Fotos machen zu können. Schlussendlich entstanden rund 500 Bilder, von denen Naïma etwa 50 mit Photoshop und Lightroom bearbeitete, um sie für die Website und Instagram zu verwenden. Wir probierten verschiedene Settings und Lichtverhältnisse aus, entschieden uns jedoch hauptsächlich dafür, draussen mit natürlichem Licht zu fotografieren.

Nachbearbeitung der Bilder

Die Bearbeitung der Bilder übernahm ich selbst (Naïma). Mein Ziel war es, einen verträumten und weichen Stil zu erzielen, wofür die hellen Fotos mit natürlichem Licht eine gute Grundlage bildeten. Für die Bearbeitung nutzte ich Lightroom und Photoshop. Erstaunlich war für mich, wie viel eine gute Nachbearbeitung ausmachen kann. Teilweise experimentierte ich in Photoshop mit dem gaussischen Weichzeichner, um die verträumte Wirkung der Fotos noch stärker hervorzuheben. Mein Ziel war es, das Licht strahlender und weicher wirken zu lassen.

Die Fotos am Teich fielen eher dunkel aus. Dort färbte ich vor allem das ursprünglich grüne Wasser etwas blauer ein und verstärkte die Farben der Fische. Ausserdem achtete ich darauf, dass sich die Ringe schön vom Hintergrund abhoben.

Das ist der vorher/nachher Vergleich von einigen der bearbeiteten Bilder.

(mmi)

Eine grosse Herausforderung waren die wechselnden Lichtverhältnisse. Wir haben leider einen Tag gewählt, an dem immer wieder Wolken vor die Sonne zogen und die Belichtung der Kamera ständig neu eingestellt werden musste, damit die Fotos richtig belichtet waren. Auch gegen Abend wurde das Licht sehr gelblich und die Fotos wurden zu dunkel, was wir erst in der Nachbearbeitung erkannt haben. Ausserdem haben wir nicht daran gedacht, dass der Kameraakku nicht den ganzen Tag lang halten würde. So waren wir gezwungen, ab und zu eine Pause einzulegen, um den Akku wieder zu laden. Das war aber nicht so schlimm, weil wir bei Naïma zuhause waren, wo wir in den Pausen einen Holunderblütensirup schlürfen konnten.

Anfangs hatten wir Schwierigkeiten mit dem Fokus. Wir haben uns für den manuellen Fokus entschieden, um volle Kontrolle zu haben. Das ging bei den einzelnen Fotos zwar einige Sekunden länger, doch in der Nachbearbeitung gab es kaum unscharfe oder verschwommene Fotos. Der Autofokus wäre in unserem Fall vielleicht zeitsparender und praktischer gewesen.

Uns passierte der Fehler, dass wir anfangs im JPEG-Format fotografierten, und erst eine halbe Stunde später kam uns in den Sinn, dass sich RAW-Dateien viel besser für die Nachbearbeitung eignen. Beim nächsten Mal müssen wir die Einstellungen definitiv von Anfang an prüfen.

Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit den Resultaten. Naïma hat nun eine grosse Auswahl an qualitativ hochwertigen Bildern, die sie immer wieder verwenden kann. Da sie selbst die «Kundin» war, wusste sie ganz genau, was sie wollte und so verlief das Shooting, abgesehen von einigen kleinen Fehlern, reibungslos.

Die Bearbeitung übernahm Naïma. Ich sass relativ lange daran, die Fotos auszusuchen, vor allem weil es so viele waren. Schlussendlich lud ich sie in Lightroom hoch, um die grobe Bearbeitung zu machen. Um Unreinheiten zu korrigieren oder Details zu bearbeiten wechselte ich auf Photoshop. Ich konnte mit Tutorials und Ausprobieren mein Wissen vertiefen.