studio numa – visual identity

Für das neu gegründete studio numa entwickelte ich das Design des Studios. Entstanden sind ein Corporate Design mit Logo, Farbwelt, Typografie und Symbolik sowie eine definierte Bildwelt und ein umfassendes Brandbook. Der Gestaltungsprozess verlief über drei Entwurfsphasen, in denen ich verschiedene Designrichtungen ausgearbeitet habe. Zusätzlich plante ich ein Fotoshooting für die Bildwelt des Studios, auf welches ich in einem weiteren Digezz-Beitrag eingehen werde. Ziel des Projekts war es, ein flexibles Designsystem zu schaffen, das von den Gründerinnen eigenständig weiterverwendet werden kann.

Brand Guidelines

Der gesamte Gestaltungsprozess verlief über drei Entwurfsphasen. In jeder Phase wurden die Designs gemeinsam besprochen und weiterentwickelt. Das finale Ergebnis wurde anschliessend in einem Brandbook dokumentiert und für verschiedene Anwendungen aufbereitet.

Entwurfsphase 1

In der ersten Entwurfsphase entstanden zwei unterschiedliche Designrichtungen mit jeweils mehreren Varianten. Die erste Richtung arbeitete mit einzelnen illustrativen Symbolen und einer eher feinen, organischen Formsprache. Die zweite Richtung setzte auf grossflächige grafische Elemente, die sich an den vier Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft orientierten.

Die Symbole zeichnete ich zuerst von Hand und digitalisierte sie anschliessend in Illustrator. Parallel dazu definierte ich erste Ansätze für die Bildwelt und testete verschiedene Kombinationen aus Typografie, Farben und Layoutsystemen.

Entwurfsphase 2

Nach der ersten Präsentation entschieden sich die Gründerinnen für eine Mischung aus beiden Designrichtungen. Daraufhin entwickelte ich die Gestaltung weiter und kombinierte Elemente aus beiden Ansätzen zu einem neuen visuellen System.

In dieser Phase entstanden die finalen Versionen der Symbole, zwei unterschiedliche Farbvarianten sowie zahlreiche typografische Experimente.

Entwurfsphase 3

In der letzten Entwurfsphase wurden die finale Entscheidung getroffen. Die Typografie war bereits definiert, weshalb es vor allem um kleinere Anpassungen im Logo, Feinschliff in den Proportionen sowie die definitive Auswahl der Farbvarianten ging.

Anschliessend bereitete ich die Gestaltungselemente für die weitere Anwendung auf und dokumentierte das finale Erscheinungsbild im Brandbook.

(mbi)

Im Verlauf des Projekts habe ich sehr viele Entwürfe und Varianten ausgearbeitet. Das gab den Gründerinnen zwar viel Auswahl und Spielraum im Entscheidungsprozess, bedeutete aber gleichzeitig auch einen grossen zeitlichen Aufwand. Rückblickend hätte ich einzelne Schritte teilweise stärker eingrenzen können. Gleichzeitig war es für mich wichtig, mich intensiv mit dem Projekt auseinanderzusetzen und unterschiedliche Richtungen auszuarbeiten, damit am Ende ein Design entsteht, hinter dem sowohl die Gründerinnen als auch ich stehen können. Besonders wertvoll war für mich die enge Zusammenarbeit und der regelmässige Austausch während des gesamten Prozesses. Durch das finale Brandbook und die aufbereiteten Gestaltungselemente verfügen die Gründerinnen nun über Gestaltungselemente, das sie eigenständig weiterverwenden und auf verschiedene Medien anwenden können.