Aftermovie für die Cardcon 2025
Für die Cardcon 2025 habe ich ein Aftermovie realisiert, das künftig als Werbevideo für die anstehende Cardcon 2026 dient. Im Fokus stand dabei, die Stimmung vor Ort sowie die verschiedenen Facetten der Convention auf eine lebendige und ansprechende Weise einzufangen.
Das Ziel des Aftermovies war es, nicht einfach nur Eindrücke festzuhalten, sondern ein dynamisches Gesamtbild der Veranstaltung zu vermitteln. Die verschiedenen Bereiche der Cardcon, von den Ständen bis hin zu den Besucherinteraktionen, sollten in einem kompakten Video zusammengeführt werden.
Ich habe vorgängig viel Zeit in der kreativen Recherche investiert. In einem Milanote Board habe ich verschiedene Referenzen, Übergänge und Stilrichtungen gesammelt, die mich inspiriert haben. Ich wollte verhindern, dass der Content repetitiv wirkt.
Dabei habe ich bewusst auf ein schnelles, modernes Editing gesetzt, um die Energie des Events zu transportieren und die Aufmerksamkeit der Zuschauer konstant zu halten. Während des Drehs habe zusätzlich eine 360°-Kamera eingesetzt. Diese eröffnete neue Perspektiven und sorgte für visuelle Abwechslung im Schnitt.
In der Postproduktion lag der Fokus stark auf einen high paced Schnitt. Ich habe viel mit Transitions, Sounddesign und Effekten gearbeitet, um einen flüssigen und gleichzeitig spannenden Flow zu erzeugen. Die Hauptarbeit erfolgte in Adobe Premiere Pro, während ich für spezifische visuelle Elemente und Übergänge auf After Effects zurückgegriffen habe. Die grösste Schwierigkeit lag im Color Grading.
Durch die Vielzahl an unterschiedlichen Ständen entstanden stark variierende Lichtverhältnisse und Farbtemperaturen. Teilweise wechselten diese sogar innerhalb weniger Meter, was das Material visuell sehr uneinheitlich machte. Die Herausforderung bestand darin, diese Unterschiede auszugleichen und einen konsistenten Look zu schaffen.
(mbi)
Aus diesem Projekt habe ich mehrere wichtige Erkenntnisse mitgenommen:
- Unterschiedliche Lichtquellen erfordern ein besonders präzises und zeitintensives Grading
- Ein gutes Sounddesign kann die Gesamtwirkung eines Videos massiv verstärken
- Der Einsatz von 360°-Material bringt spannende Möglichkeiten, muss aber gezielt eingesetzt werden
- Transitions und Effekte funktionieren am besten, wenn sie den Flow unterstützen und nicht dominieren