Gespräch mit Filmemacher Roman Vital und ehemaligem Polizist Peter Lang

«Herbstfeuer». Ein Brand wütet am 27. Mai.1989 im Grandhotel Waldhaus im damals bekannten Kurort Vulpera. Die Behörden redeten von Brandstiftung. Dennoch konnte der mysteriöse Fall nie aufgeklärt werden. Seit 30 Jahren ist der damalige Hoteldirektor von der Behauptung einer Hellseherin besessen, dass er Mitschuld am ungeklärten Brand seines Grandhotels trage. Zusammen mit dem ehemaligen Chef der Regionalpolizei Ost- Graubünden möchte er den Fall aufklären. Doch er gerät selbst in den Fokus.

Am 11. Februar. 2026 lief im Kulturkino «Kulturplatz» in Davos der neue Dokumentationsfilm von Roman Vital «Herbstfeuer». Roman Vital, der Regisseur und Filmemacher, war mit einem der zwei Protagonisten, Peter Lang, ehemaliger Polizist, zu Gast. Mit diesen zwei Herren durfte ich, nachdem wir die Dokumentation angeschaut hatten, ein Gespräch führen. Wir redeten über die persönlichen Erfahrungen, während der Produktion, die die beiden gemacht hatten. Über, wie man auf das Thema gekommen sei, über die Herausforderungen, die angefallen sind, über einige bewegende Szenen im Film, den Prozess von A bis Z und noch vieles mehr.

Zur Vorbereitung auf das Gespräch habe ich eine Recherche über die Protagonisten, aber vor allem über den Brand des Grandhotels Waldhaus, betrieben. Dafür habe ich in alten Zeitungsartikeln herumgestöbert, und je länger ich zu diesem Thema recherchierte, desto spannender wurde es. Da ich den Film nicht zuvor schauen und mir keine konkreten Fragen dazu ausdenken konnte, war ich eher nervös vor dem Gespräch. Da ich mir aber Notizen während des Filmes gemacht hatte und Roman Vital und Peter Lang sehr liebe und gesprächige Gäste waren, war meine Nervosität schnell verflogen.

Mir hat dieser Abend sehr viel Freude bereitet, und ich konnte ein kleines Stückchen über mich hinauswachsen. 

Vielen lieben Dank an den Kulturplatz Davos, dass ich in dieses spannende Thema eintauchen und das Gespräch führen durfte! 

(nsc)

Ich hatte mir im letzten Gespräch mit der Filmproduzentin Anne Walser vorgenommen, einfach ein bisschen mehr zu „chillen“. Ich war aber wieder so aufgeregt, vor dem fast vollen Kinosaal zu sprechen, dass ich bei der Ankündigung ein komplettes Blackout hatte. Aber es war halb so schlimm, wir haben einfach alle zusammen gelacht und dann habe ich weitergesprochen. Darum würde ich mir für das nächste Mal wieder vornehmen, dass nicht immer alles perfekt sein muss. Mal schauen, wie lange ich das noch zu üben habe. 