Cineluuk.ch – Entwicklung einer Webplattform für Sportfotografie
Mit Cineluuk.ch habe ich eine Website entwickelt, die Prozesse rund um die Sportfotografie digital vereinfacht. Nutzer können Matchbilder direkt einsehen, auswählen und anfragen sowie Shootings unkompliziert buchen.



Mit diesem Web-Projekt konnte ich mein Hobby, die Sportfotografie, weiterentwickeln und professionalisieren. Gestartet hat alles mit meinem Instagram-Kanal Cineluuk – ein Name, der sich aus dem englischen Wort «cinelook» und meinem Namen Lukas zusammensetzt. Die Idee dahinter war, cinematografischen Content zu erstellen, sowohl in der Fotografie als auch im Video-Bereich.
Mittlerweile durfte ich bereits für verschiedene Vereine und Spieler Aufträge umsetzen. Dabei wurde jedoch schnell klar, dass der Prozess rund um das Versenden der Fotos, die Auswahl durch die Beteiligten und die anschliessende Bearbeitung sehr aufwendig und zeitintensiv ist.
Aus diesem Problem heraus entstand die Idee, mit den Kenntnissen aus meinem Studium im Bereich interaktive Medien eine eigene Website zu entwickeln. Mit HTML, CSS, JavaScript und PHP habe ich eine Plattform programmiert, auf der Nutzer Matchbilder direkt ansehen und anfragen können. Zusätzlich gibt es eine Kalenderfunktion, über die Shootings direkt eingetragen und angefragt werden können. Dadurch kann ich den Kommunikationsaufwand deutlich reduzieren und effizienter arbeiten.
Beim Entwickeln habe ich besonders auf ein übersichtliches Design, eine intuitive Bedienung und eine schnelle Performance geachtet. Zudem habe ich konsequent den Mobile-first-Ansatz verfolgt, da der Grossteil der Nutzer über meinen Instagram-Kanal auf die Website gelangt. Wichtig war mir auch, dass die Website in verschiedenen Sprachversionen verfügbar ist, da ich viele Projekte im italienischsprachigen Teil der Schweiz umsetze.
HIER geht es zur Webseite
HIER geht es zum Instagram-Kanal
(mmi)
Die Umsetzung dieses Projekts hat mir sehr viel Spass gemacht und ist für mich ein weiterer Schritt, mein Hobby in einen kleinen Nebenjob weiterzuentwickeln. Es gibt kaum etwas Motivierenderes, als das eigene Hobby in eine berufliche Richtung zu bringen.
Allerdings ist nicht alles reibungslos verlaufen. Besonders herausfordernd war es, einen funktionierenden Workflow zu entwickeln, bei dem ich Bilder hochladen kann und diese automatisch im richtigen Ordner landen und anschliessend in der Galerie zur Auswahl angezeigt werden. Hier musste ich lange tüfteln, bis ich eine saubere und zuverlässige Lösung gefunden habe.
Auch die Gestaltung eines möglichst einfachen und intuitiven Auswahlprozesses war nicht trivial. Die Plattform sollte so aufgebaut sein, dass Spieler oder Vereine schnell und unkompliziert ihre gewünschten Bilder auswählen können, ohne dass zusätzliche Erklärungen nötig sind.
Eine weitere Schwierigkeit bestand darin, die Bilder so darzustellen, dass sie vor der Anzeige automatisch mit einer Watermark versehen werden. Ziel war es, zu verhindern, dass die Originalbilder einfach aus dem Web heruntergeladen werden können. Gelöst habe ich dies mit einem PHP-Script, das die Bilder verarbeitet, die Watermark darüberlegt und sie anschliessend in einem Cache-Ordner speichert. Dadurch werden in der Galerie nur die gebrandeten Versionen angezeigt.
Die Umsetzung der Mehrsprachigkeit mit i18n war hingegen weniger kompliziert. Da alle Texte zentral in einer Datei gespeichert sind, können sie einfach angepasst und ausgetauscht werden. Im Hinblick auf die Suchmaschinenoptimierung habe ich jedoch gemerkt, dass dies nicht optimal ist und es besser wäre, für jede Sprache eigene Seiten bzw. URLs zu haben. Das ist ein Punkt, den ich in Zukunft noch verbessern könnte.
Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit meinem Projekt. Es erfüllt das Ziel, eine funktionierende und zeitsparende Website zu sein, die sowohl den Spielern und Vereinen als auch mir selbst einen Mehrwert bietet und meine Arbeit zusätzlich professionalisiert. Gleichzeitig ist es kein abgeschlossenes Projekt. Ich habe bereits viele Ideen, wie ich die Seite weiter ausbauen und verbessern kann. Es bleibt also ein laufender Prozess, bei dem ich kontinuierlich Neues dazulerne.