MMP Sidequests
Fast jedes MMP-Projekt ist eine Teamarbeit. So ergab sich die Möglichkeit, dass ich dieses Semester bei zwei Projekten aus einem anderen Major aushelfen konnte. Dadurch konnte ich wichtige Erfahrungen für das Berufsleben sammeln.
Ich wählte den Major Videoformate Non-Fiktonal, durfte aber dieses Semester bei zwei Produktionen aus anderen Majors – Branded Motion und Livecom – mithelfen. Beim Dreh von Branded Motion wurde ein Werbespot für eine Vermietung von Campingvans produziert. Beim Livecom-Projekt wurde ein Livestream mit dem Namen „ESC Sidestorys” produziert, der sich nochmals mit dem ESC beschäftigte. Beim Branded-Motion-Dreh gab es zwei Drehtage, beim Livestream einen Probetag und den Livestream-Tag.
Mitarbeit beim Branded-Motion-Dreh
Beim Branded-Motion-Projekt übernahm ich während des Drehs verschiedene unterstützende Rollen. Hauptsächlich war ich als Kameraassistenz tätig und half bei Bedarf im Tonbereich aus, auch wenn dieser nicht in jeder Einstellung erforderlich war. Zusätzlich unterstützte ich das Team beim Auf- und Abbau von Licht- und Grip-Equipment. Da die Drehorte wechselten und gewisse Einstellungen auch während dem Fahren gefilmt wurden, übernahm ich zeitweise auch Fahrdienste.
Der Dreh war mit mehreren Herausforderungen verbunden. Während der gesamten Produktion herrschte Regen, was die Arbeit deutlich erschwerte, zumal alle Szenen im Aussenbereich umgesetzt wurden. Trotz der widrigen Wetterbedingungen musste der Drehplan eingehalten werden, da der Campingvan nur für zwei Tage zur Verfügung stand. Durch das Wetter kam es jedoch immer wieder zu Verzögerungen und kurzfristigen Umstellungen im Zeitplan, was eine hohe Flexibilität des gesamten Teams erforderte.
Besonders positiv in Erinnerung blieb mir die Zusammenarbeit im Team.Das Team war relativ klein. Die Kommunikation funktionierte sehr gut und alle Beteiligten arbeiteten zielgerichtet zusammen. Alle zogen sprichwörtlich am gleichen Strang. Auch die Zusammenarbeit mit den Schauspielerinnen verlief sehr angenehm und reibungslos, was zu einer guten Arbeitsatmosphäre beitrug.




Mitarbeit beim Livestream „ESC Sidestorys“
Beim Livecom-Projekt „ESC Sidestorys“ war ich sowohl am Probetag als auch am Tag des Livestreams in den Auf- und Abbau eingebunden. Während des eigentlichen Livestreams arbeitete ich als Kameraoperator und war dafür verantwortlich, zwischen den beiden Gästen zu wechseln und die Kamera jeweils auf die sprechende Person auszurichten.
Eine Herausforderung bei diesem Projekt war, dass die Proben relativ knapp kalkuliert wurden. Zusätzlich trafen die Gäste bereits sehr früh ein, was den zeitlichen Druck weiter erhöhte und eine konzentrierte Arbeitsweise erforderte und uns nur wenig Zeit zum proben übrigliess.
Als besonders positiv empfand ich den klar strukturierten Tagesplan. Jede beteiligte Person wusste genau, welche Aufgaben zu erfüllen waren. Der Probetag erwies sich als sehr hilfreich, da dadurch alle Abläufe im Voraus geklärt werden konnten und am Tag des Livestreams ein reibungsloser Aufbau sowie eine sichere Durchführung möglich waren.




(vha)
Ich bin dankbar, dass ich bei beiden Projekten mitarbeiten durfte. Der Branded-Motion-Dreh war für mich besonders interessant, da es mein erstes Projekt auf einem «professionell» organisierten Werbedreh mit Schauspielerinnen war. Die zwei Drehtage waren zwar anstrengend, boten jedoch eine gute Gelegenheit, praktische Erfahrungen zu sammeln und neue Arbeitsabläufe kennenzulernen. Besonders hilfreich war für mich, dass ich in verschiedenen Bereichen mitarbeiten konnte und dadurch einen umfassenderen Einblick in die Produktion erhielt. Für mich bestätigt sich dadurch erneut, dass praktische Arbeit ein wichtiger Bestandteil des Lernprozesses ist.
Beim Livecom-Projekt „ESC Sidestorys“ konnte ich an bereits vorhandene Erfahrungen mit Liveproduktionen anknüpfen. Trotz dieser Vorkenntnisse war eine gewisse Nervosität vor dem Livestream vorhanden, was jedoch zu einer erhöhten Aufmerksamkeit während der Arbeit beitrug. Der Umgang mit der Blackmagic-Kamera war für mich neu und stellte eine wertvolle Erweiterung meiner technischen Kenntnisse dar.
Positiv hervorzuheben ist auch die Organisation des Projekts. Der strukturierte Tagesablauf, der Probetag sowie die klare Aufgabenverteilung erleichterten die Zusammenarbeit deutlich. Auch die Arbeit in der ansonsten leeren Halle war eine besondere, aber angenehme Erfahrung. Insgesamt empfand ich beide Projekte als gut organisiert und und für mich persönlich sehr lehrreich.