Poster Illustration

Die Alpakas haben’s irgendwie geschafft: Ganz egal, ob als Plüschtier, Kerze oder auf dem Duschvorhang, sie finden sich in der Gestaltung und dem Design der unterschiedlichsten Gegenstände wieder. Nun auch auf einem Poster in Form eines anthropomorphen Portraits.

Wie diese Zeichnung mit Procreate entstanden ist, kannst du in dieser Frame-by-Frame-Animation sehen.

(vha)

Die Umsetzung

Von Anfang an hatte ich eine konkrete Vorstellung davon, wie ich das Alpaka inszenieren möchte. Um mich während dem Zeichnen an einer Vorlage orientieren zu können, habe ich unzählige Fotos von Alpakas angeschaut. Mit Hilfe von Photoshop und ChatGPT wurde anschliessend ein möglichst realistisches Bild von diesem Fantasie-Alpaka erstellt. Dieses Bild hatte ich während dem Zeichnen auf dem IPad auf meinem Laptop als Referenz geöffnet. So konnte ich mich gut an Materialstrukturen und Farbkontrakten orientieren, gleichzeitig aber frei, quasi nach eigener Hand und Wahrnehmung, zeichnen.

Positives

Durch das Zeichnen anhand einer Vorlage, lernt man sehr genau zu beobachten. Das finde ich ein sehr wertvolles und lehrreiches „Training“, denn durch das Abstrahieren erkennt man, wodurch bestimmte Wirkungen in Bildern erzeugt werden. „Trust the process“ ist ausserdem eine Quote, die perfekt zum Zeichnen eines Bildes passt – und irgendwie gefällt mir das. Zu Beginn sieht ein Bild nach Nichts aus, jeder Strich irgendwie falsch, weil alles noch so rudimentär ist. Doch je öfters man zeichnet, desto mehr lernt man, dass ein Bild auch mit hunderten von „falschen“ Strichen „richtig“ aussehen kann.

Verbesserungen

Das Ebenen-Management in Procreate ist für mich immer wieder ein Thema, dem ich mehr Zeit widmen müsste. Zwar erstelle ich immer wieder neue Ebenen für Farben oder Elemente, doch passiert es mir zwischendurch immer wieder, dass ich etwas auf einer falschen Ebene weiterzeiche oder zwei Schritte auf derselben Ebene vermische. Zudem möchte ich in Zukunft einmal andere Pinsel dazukaufen bzw. mich allgemein mehr mit den Pinseln auseinandersetzen, da ich oft mit irgendwelchen Pinseln zu improvisieren versuche, obwohl ich merke, dass sie nicht wie gewünscht funktionieren.

Fazit

Auch wenn es als unregelmässige Zeichnerin immer wieder etwas Zeit benötigt, um mich zurechtzufinden und vor allem, einmal anzufangen, bin ich jedes Mal froh, mich überwunden und mir die Mühe gemacht zu haben. Ausserdem ist es schön zu spüren, wie es mit der Zeit immer einfacher fällt und man freier und lockerer zeichnet.