Medien

Zwei HTW-Studenten mischen Tippspiel-Szene auf

«EM-Zeit ist Tippspiel-Zeit. Das haben sich auch zwei Studenten der HTW Chur gedacht und ein erstaunliches Angebot entwickelt.

Was kommt raus, wenn zwei sportbegeisterte Multimedia-Production-Studenten wenige Monate vor der EM den Auftrag erhalten, ein multimediales Projekt zu entwickeln? – Ein Tippspiel, ‹Tippicletta›, um genau zu sein.

Wer auf den Link klickt, merkt schnell, dass Tim Glatthard und Sebastian Hubacher bei ihrem Projekt ganze Arbeit geleistet haben. Das Online-Tippspiel besticht durch ein schnörkelloses Erscheinungsbild mit persistenter Navigation. Der Anwender findet sich intuitiv zurecht.

‹Wir hatten drei Ansprüche an das Projekt›, sagt Hubacher. ‹Erstens sollte die Funktionalität garantiert sein. Zweitens sollte sich ‹Tippicletta› optisch von der Konkurrenz abheben. Drittens war für uns klar, dass es auf allen Geräten kompatibel sein muss.›

Das bestehende Gerüst weiterentwickeln

Das Endprodukt darf sich sehen lassen – mit entsprechenden Werbemassnahmen wäre ‹Tippicletta› wohl für viele deutschsprachige Tippfreunde eine ernsthafte Alternative. (…) Bereits jetzt ist klar, dass «Tippicletta» nach der EM nicht in der Versenkung verschwinden wird. Die Feedbacks seien durchwegs positiv, berichten die Entwickler. ‹Deshalb wollen wir in Zukunft das bestehende Gerüst weiterentwickeln und ‹Tippicletta› auch für andere Sportarten umsetzen.›»

Südostschweiz, 7. Juni 2016

 

‹House of Cards› in Bern! So grossartig würde das Serien-Intro in unserer Bundesstadt aussehen

«Rund drei Monate haben Simon Radlinger, Patricia Lussi und Anna Muff für die HTW Chur an ihrem eigenen Projekt gebastelt. Herausgekommen ist ein eindrücklicher Zusammenschnitt des Intros der Serie «House of Cards» mit Bildern von Bern.

Die drei Studenten Anfang 20 haben dazu zuerst Standorte ausgewählt, die den Intro-Aufnahmen der Serie gleichen. «Das war ein langer Suchprozess», erzählt Simon Radlinger. Ausserdem seien sie sehr wetterabhängig gewesen. «Wenn wir Wolken im Bild brauchten, mussten wir jeweils warten, bis ähnlich viel Wolken am Himmel waren wie in House of Cards. Und dann sofort hinter die Kamera stehen», sagt der Student. Rund eins bis zwei Stunden hätten die Aufnahmen für ein einziges Bild gedauert.

Die Arbeit hat sich gelohnt: Herausgekommen ist eine zum Verwechseln ähnliche Kopie des berühmten Serien-Intros – nur eben in Bern.»

Watson, 2. Juni 2016

 

Lernen von der Generation Youtube

«Meinen jüngsten Höhepunkt erlebte ich am letzten Freitagabend auf der Lenzerheide. Als Mitglied der Jury des Digezz-Award durfte ich die zehn besten Multimediabeiträge der Studentinnen und Studenten des Bachelor-Studiengangs ‹Multimedia Production› der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Chur und der Berner Fachhochschule (BFH) bewerten. (…)

Lernen wir von der Generation Google, Facebook, Youtube und Co.! Denn sie bespielen die Plattformen, an denen wir uns als Unternehmenskommunikation orientieren müssen – nicht mehr an anderen Unternehmenskommunikationen wie etwa von Migros oder UBS. Und sie zeigt uns auch, wie wir über die Ereignisse in unserem Unternehmen multimedialer und mit weniger Mitteln berichten können. Dabei gleichzeitig aber mehr Aufmerksamkeit erzielen.

Kurz: Wir müssen die Erfahrung der Alten mit der Kreativität der Jungen verbinden.»

Stefan Nünlist, Leiter Kommunikation Swisscom, 27. November 2015

 

«Nacktselfie» – Studis aus Chur machen ein geniales Remake von Mani Matters «I han es Zündhölzli azündt»

«Zwei Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur illustrierten einen wunderbar animierten Musikclip. Aus einem bekannten Mani-Matter-Klassiker entstand ein lustiger Song für die Generation Smartphone.

Der grosse Schweizer Liedermacher Mani Matter fand in seinen Texten stets die richtigen Worte, um die Gesellschaft mit einem Augenzwinkern kritisch zu hinterfragen. Was würde der Philosoph des Alltags wohl über die heutige Gesellschaft denken? Würde die Schweizer Ikone Mani Matter heute immer noch über ein Zündhölzli singen?

Das fragten sich zwei Multimedia-Production-Studenten der HTW Chur. Sie machten sich auf die Suche nach brandaktuellem Zündstoff und fanden etwas, das in Zeiten des globalen Internets einen viralen Flächenbrand entfachen kann: das Nacktselfie.

Der eigentliche Titel des Clips ist «Selfie». Das ist ein bisschen tief gestapelt, denn die meisten Selfies sind bekanntlich harmlos. Oder doch nicht?»

Watson, 17. Juni 2015

 

digezz 2.0: Lehren und Lernen im konvergenten Produktionsraum

«Mit digezz wurde – initial für die Lehre – eine konvergente Medienlaborumgebung aufgebaut, die eine herausragende Ausgangslage für Forschung und neue Lern- und Lehrmethoden bietet. Das Forschungsprojekt ist Teil eines KTP-Projekts des Instituts für Multimedia Production der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur. Es werden darin die Erfahrungen mit innovativen multi- und crossmedialen Produktionsweisen und Workflows im Konvergenzlabor der HTW systematisch analysiert und beschrieben. (…)

Das Teilnehmen an (Klein-)Gruppenaktivitäten fördert kognitive Kompetenzen auf hohem Niveau. Es unterstützt die Lernenden dabei, Wissen zu teilen und anzuwenden, Verantwortung für Arbeits- und Lernerfolge als Individuum, aber auch als Gruppenmitglied zu übernehmen. Das gemeinsam erzeugte Medienprodukt ist Mittel zum Zweck des Lernens und Wissens. Gerade die mediengestützte Wissenskommunikation und Medienproduktion in Gruppen soll darüber hinaus dazu beitragen, dass die Beteiligten soziale, kommunikative und soziotechnische Kompetenzen erwerben und üben.»

Merz Zeitschrift für Medienpädagogik, Nr. 3, Juni 2014

 

Ein Studium zwischen Stühlen und Bänken?

«Blogs, HTML, Schreiben, Fotografie und Zeichnen – der Studiengang Multimedia Production an der HTW Chur ist sehr breit abgestützt, zu breit vielleicht? Nicht wenn es nach der Viertsemester-Studentin Seraina Derungs geht.

Chur als Multimedia-Mekka, wer hätte das vor einiger Zeit noch für möglich gehalten. Doch 152 Studierende im Fach Multimedia Production letztes Jahr – und das aus der ganzen Schweiz – sind eine beachtliche Zahl. Heute folgt das Fach an der HTW Chur von den Studierendenzahlen her gleich an dritter Stelle nach Tourismus und Betriebsökonomie. Grund für diese Anziehungskraft ist vor allem die Struktur der Ausbildung. Das Studium sei sehr umfassend und in dieser Art schweizweit einmalig, erklärt Studienleiter Ruedi Müller-Beyeler.

Auch die geografische Lage Churs habe durchaus ihre Vorteile, denn damit habe so quasi unter dem Radar etwas Aussergewöhnliches entstehen können. Alle vergleichbaren Angebote in der Schweiz konzentrieren sich auf eine bestimmte Richtung wie Jounalismus, Kunst oder Informatik. In Chur hingegen lernen die Studierenden wirklich alles – vom Fotografieren und Verfassen von Texten über die Konzeptidee und Programmierung von Webseiten bis zum Gestalten und Zeichnen.»

Südostschweiz, 6. Mai 2013

 

Sechs Studenten veräppeln Facebooknutzer – mit Erfolg

«Wer sich selbst erkennt, muss jetzt Selbstironie beweisen: In ihrem Video ‘Die Facebook-Typen‘ schubladisieren junge Studenten nämlich die Nutzer des sozialen Netzwerkes – zur allgemeinen Belustigung von Tausenden Menschen.

Was haben eine Heulsuse, ein Liebespärchen, ein Narzisst und ein Mitteilungsbedürftiger gemeinsam? Genau, sie sind allesamt auf Facebook anzutreffen. Für eine Semesterarbeit haben Studierende der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Chur die Facebooknutzer in acht Schubladen gesteckt: Das Resultat ist ein satirisches Video, das sich im Web gerade wie ein Lauffeuer verbreitet.

Am Donnerstagabend luden die Studenten ihr vierminütiges Video über ihre Plattform Digezz auf Youtube: Seitdem wurde es bereits über 4900 Mal angeklickt. «Das sind im Durchschnitt fast 1000 Leute am Tag», rechnet Valdita Shabanaj, die das Drehbuch für das Video geschrieben hat. «Ich kann es mir kaum vorstellen.» Shabanaj studiert Multimedia Production (MMP) in Chur, genauso wie der Co-Produzent Joel Waldvogel und zwei der Protagonisten im Video.»

Südostschweiz, 16. Januar 2013

 

Witziges Video aus Chur

«Dass Facebook längst im Alltag vieler Menschen verankert ist, zeigt ein Video aus der Schweiz. Studierende der Fachhochschule Chur haben die gängigsten Facebook-Typen porträtiert – vom Statusfreak bis zur Dramaqueen. Die Nutzer und ihre Macken werden dabei gekonnt auf die Schippe genommen. Das Video ist kürzlich auf der Multimedia-Plattform digezz.ch veröffentlicht worden und bei YouTube verfügbar.»

20 Minuten online, 15. Januar 2013

 

Von Statusfreaks und Dramaqueens

«Jeder kennt Facebook, fast jeder hat es. Und wer ein Profil hat, wird im bissigen Video der Multimedia Productions Studierenden der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur nicht verschont.

Klar, wir machen das alle: Bei Facebook einloggen und gucken, was es so Neues gibt. Und wir alle ärgern uns ab und zu über das Verhalten mancher der «Freunde», die wir uns da zugelegt haben.

Die Studierenden des Multimedia Production Studiengangs der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur haben all die Facebook Typen, die sich auf der Plattform tumeln, mal so richtig auf die Schippe genommen. Sie versprechen, wer Facebook hat, werde sich in dem Video wiederfinden!»

NZZ Campus, 14. Januar 2013

 

Spielwiese, Labor und Showroom für professionelle Kommunikation und multimediales Produzieren

«Hinter “Digezz” steht der Fachbereich Multimedia Production der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur. Im Lernmodul “Konvergent Produzieren” erarbeiten Studierende multimediale Beiträge. Kreativität und Gestaltungswille – der Name “Digezz” leitet sich ab vom englischen “digest” und von “Jazz” – spielen dabei eine große Rolle. Die Darstellungsformen reichen von 100-Sekunden-Hörbeiträgen über Kurzfilme und animierte Fotos bis hin zu ganzen Hörspielen, geschrieben, inszeniert und produziert von den Studierenden selbst. (…)

Unternehmen, vor allem der Kreativwirtschaft, könnten sich für die Website aus einem weiteren Grund interessieren: Die dortigen Macher starten alle demnächst ins Berufsleben.»

Inverve, Begeisterung für professionelle Kommunikation, 21. März 2012

 

Website von und für Studenten

«Ein Student erzählt im Filminterview von seinen sportlichen Erfolgen als Europameister im Kajakfahren und davon, weshalb er trotz Medaillen seinem Studium den Vorzug gegeben hat. Eine Karikatur zeigt den verstorbenen nordkoreanischen Diktator Kim Jong Il, der im Himmel auf den früheren libyschen Machthaber Muammar al Ghaddafi trifft und sich ebenfalls als Sonnenbrillenfan outet. Das Videoporträt und die Zeichnung finden sich auf der Webseite “Digezz”, die nach einem Jahr Probebetrieb unter der Adresse www.digezz.ch publiziert worden ist. Die Zielgruppe von “Digezz” sind Studierende und junge Medieninteressierte in ganz Europa.»

Bündner Tagblatt, 17. März 2012

 

Content-Produktion in Zeiten von Facebook und Youtube

«An der „University of Applied Science“ (Fachhochschule) im Schweizerischen Chur wird diesen Marktgegebenheiten Rechnung getragen. Der Studiengang Multimedia Production fasst die unterschiedlichsten Fähigkeiten zusammen. Schreiben und Visualisieren, Programmieren und Produzieren gehören heute bei der Herstellung von Inhalten untrennbar zusammen. Das bedeutet nicht, dass jeder immer alles machen muss. Das bedeutet aber schon, dass jeder genug über die anderen Bereiche wissen muss, da auch in Zukunft arbeitsteilig produziert werden wird, aber eben nicht mehr, nie mehr losgelöst vom Ganzen.

An der Hochschule in Chur ist auf der Basis dieser Erkenntnisse ein Produktionsraum für multimediale Inhalte konzipiert und installiert worden. Mit „multimedialen Inhalten“ werden im Grunde Inhalte jeder Art für jeden möglichen Ausspielweg, für jede denkbare Plattform, für alte und für neue Medien bezeichnet. Damit ist nicht – wie immer noch oft – gemeint: „… und dann wird auch noch ein bisschen Content für das Netz produziert“.»

FKT, Fachzeitschrift für Fernsehen, Film und elektronische Medien, November 2011