Konfetti im Feed

Während der Fasnachtssaison 2026 betreute ich den Instagram-Account der Wiler Bäretatze. Mit Reels, Stories und Beiträgen begleitete ich die Gugge durch die intensivste Zeit des Jahres und sorgte dafür, dass die Community die Fasnacht auch digital miterleben konnte.

Im Rahmen meines Digezz-Projekts betreute ich von Januar bis März 2026 den Instagram-Account der Wiler Bäretatze. Ziel war es, die Online-Präsenz der Guggenmusik zu stärken, Veranstaltungen zu bewerben und die Community aktiv in das Fasnachtsgeschehen einzubinden.

Der Fokus lag auf der Produktion und Veröffentlichung von Social-Media-Inhalten, die die Energie, den Humor und den Gemeinschaftsgeist der Gugge widerspiegeln. Dabei kamen verschiedene Formate wie Reels, Stories und Feed-Posts zum Einsatz.

Content rund um die Fasnacht

Die Inhalte orientierten sich an einem strukturierten Redaktionsplan. Im Zentrum standen die Bewerbung der Bärehöhli, die Begleitung der Fasnachtsauftritte sowie Einblicke hinter die Kulissen des Vereinslebens.

Besonders während der Fasnachtswoche wurde regelmässig Content produziert und veröffentlicht. Durch Stories konnten aktuelle Ereignisse direkt mit der Community geteilt werden, während Reels für zusätzliche Reichweite sorgten. Ergänzt wurden diese Formate durch Feed-Beiträge mit Informationen und Rückblicken.

Neben geplanten Inhalten entstanden auch viele spontane Beiträge direkt vor Ort. Dadurch konnte die Stimmung der Fasnacht authentisch eingefangen und an die Followerinnen und Follower weitergegeben werden.

Planung und Umsetzung

Die Grundlage des Projekts bildete ein Contentplan, in dem Themen, Formate und Veröffentlichungszeitpunkte festgelegt wurden. Gleichzeitig blieb genügend Spielraum für spontane Inhalte und aktuelle Ereignisse während der Fasnacht.

Für die Produktion wurden Video- und Bildmaterialien aufgenommen, anschliessend bearbeitet und für Instagram optimiert. Dabei kamen aktuelle Trends, passende Musik sowie verschiedene Effekte zum Einsatz. Ziel war es, die Inhalte möglichst attraktiv und zielgruppengerecht aufzubereiten.

Community und Reichweite

Ein wichtiger Bestandteil des Projekts war die aktive Einbindung der Community. Durch regelmässige Stories, Einblicke hinter die Kulissen und Beiträge aus dem Vereinsalltag wurde die Nähe zu den Followerinnen und Followern gestärkt.

Zusätzlich diente der Instagram-Kanal dazu, Veranstaltungen zu bewerben und potenzielle neue Mitglieder auf die Guggenmusik aufmerksam zu machen. Bereits während der Saison wurden erste Inhalte für den Jungguggeranlass im Mai vorbereitet, um auch ausserhalb der Fasnacht sichtbar zu bleiben.

Die Betreuung des Instagram-Accounts ermöglichte mir einen vertieften Einblick in die Social-Media-Arbeit eines Vereins. Gleichzeitig konnte ich Erfahrungen in der Contentplanung, der Produktion von Kurzvideos und der Betreuung einer Community sammeln.

Hier ein paar Impressionen der Posts:

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Weitere Posts und Stories findet man hier: https://www.instagram.com/wilerbaeretatze/

(mbi)

Kritische Reflexion

Die grösste Herausforderung während dieses Projekts bestand darin, die Social-Media-Arbeit mit dem aktiven Vereinsleben während der Fasnacht zu verbinden. Da viele Inhalte direkt an Auftritten, Umzügen oder Veranstaltungen entstanden, musste ich laufend auf wechselnde Situationen reagieren und spontan entscheiden, welche Momente sich für Stories, Reels oder Beiträge eignen.

Besonders anspruchsvoll waren die äusseren Bedingungen. Die Lichtverhältnisse änderten sich ständig – von Tageslicht über Hallenbeleuchtung bis hin zu nächtlichen Auftritten. Gleichzeitig war die Lautstärke an vielen Veranstaltungen sehr hoch, was die Aufnahme von Videos zusätzlich erschwerte. Dadurch musste ich bei der Produktion der Inhalte stets darauf achten, dass die Aufnahmen trotz der schwierigen Bedingungen brauchbar blieben.

Eine weitere Herausforderung war, dass nicht alle Personen gerne vor der Kamera stehen. Gerade bei spontanen Aufnahmen war es teilweise schwierig, Mitglieder für Fotos oder Videos zu motivieren. Deshalb war Fingerspitzengefühl gefragt, um die Beteiligten einzubinden und gleichzeitig authentische Inhalte zu produzieren.

Auch die Organisation des Materials spielte eine wichtige Rolle. Da ich während der Fasnacht oft unterwegs war und gleichzeitig mein eigenes Instrument dabeihatte, musste ich genau überlegen, welches Equipment ich mitnehme. Zu viel Material hätte die Bewegungsfreiheit eingeschränkt, gleichzeitig bestand in Menschenmengen immer die Gefahr, Gegenstände zu verlieren. Deshalb arbeitete ich bewusst mit leichtem Equipment und setzte vor allem auf flexible Lösungen für die Contentproduktion.

Trotz dieser Herausforderungen war die Betreuung des Instagram-Accounts eine sehr spannende und lehrreiche Erfahrung. Die direkte Nähe zum Geschehen ermöglichte es mir, viele authentische Momente festzuhalten und den Alltag der Guggenmusik digital erlebbar zu machen. Gleichzeitig konnte ich meine Fähigkeiten in der spontanen Contentproduktion und im Umgang mit wechselnden Situationen weiterentwickeln.