Katerzmorga – Staffel 2

Wir haben es geschafft! Die zweite Staffel «Katerzmorga» ist abgedreht und ausgestrahlt. Wir haben dieses Semester drei geniale Folgen produzieren können und bei der dritten und letzten, sogar ein Experiment gewagt: Eine spezial-extra bonus-weihnachts-überraschungs-zusatz-guetzli-weihnachts-Sendung!! Mehr dazu in der Kritik.

«Katerzmorga» ist eine Satiresendung, die sich mit lokalen Schlagzeilen aus der Südostschweiz humoristisch auseinandersetzt. Mit viel Gehirnschmalz, dem Fernsehstudio im Medienhaus und der Einrichtung aus dem Pausenraum produziert unser fünfköpfiges Team alle zwei Wochen eine Episode und es wird auf jeden Fall mehr von uns kommen!

Solltet ihr eine Sendung verpasst haben, gönnt euch ein Neocitran oder schenkt euch ein Konterbier ein und genehmigt euch eine Folge «Katerzmorga»:

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(abb)

Inhalt und Konzept

Zu Beginn dieser Staffel stand der Ausbau unserer Reichweite im Fokus. Hierfür suchten wir den Dialog mit Somedia, um eine mögliche Kooperation und einen Sendeplatz auf einem ihrer Lokalsender zu realisieren. Im Zuge dieser Verhandlungen waren wir bereit, unser Sendekonzept flexibel an die Anforderungen des Senders anzupassen. Da eine Rückmeldung jedoch ausblieb, verzögerte sich unser Produktionsstart. Wir haben uns schlussendlich dazu entschieden, vorerst an unserem bewährten Konzept festzuhalten.

Inhaltlich blieb die Linie weitgehend stabil, wobei unser X-Mas-Special eine spannende Ausnahme bildete. Mit dieser Folge wagten wir ein Experiment: Anstatt wie üblich auf detaillierte Skripte und einstudierte Texte zu setzen, arbeiteten wir rein impulsiv. Ziel war es, die gelegentliche «Steifheit» durchbrochener Planung durch authentische Improvisation zu ersetzen. Das Ergebnis übertraf unsere Erwartungen und das durchweg positive Feedback bestärkt uns darin, künftig mutiger mit freien Formaten zu experimentieren.

Eine zentrale Herausforderung bleibt jedoch unser YouTube-Kanal. Während wir auf Social Media beachtliche Klickzahlen generieren, lässt sich dieser Erfolg bisher nur schwer auf YouTube übertragen. Um diesen «Gap» zu schliessen, überlegen wir derzeit eine grundlegende Neuausrichtung unseres Sendekonzepts anzugehen, um mit einem frischen Ansatz neu durchzustarten. Das ist aber noch keine definitive Entscheidung.

Technik

Bei der Produktion der zweiten Staffel konnten wir auf bewährte Prozesse zurückgreifen. Die Abläufe im Studio waren Routine: Das Team war eingespielt, der Aufbau präzise geplant. Trotz kleinerer technischer Hürden zu Beginn fanden wir schnell in einen effizienten Workflow zurück. Auch in der Postproduktion sorgte eine strukturierte Organisation, inklusive einer gründlichen Bereinigung der Projektstruktur, für eine deutliche Effizienzsteigerung. Die logistische Planung des Equipments blieb dabei die zentrale Aufgabe im Studioalltag.

Die grösste kreative und technische Herausforderung stellte jedoch die Weihnachts-Spezialsendung dar. Aufgrund der räumlichen Beengtheit in der Küche mussten wir das technische Setup radikal reduzieren und neu konzipieren. Dank der akribischen Vorbereitung verlief die Installation vor Ort dennoch reibungslos. Die eigentliche Herkulesaufgabe wartete im Schnitt: Es galt, über zwei Stunden Rohmaterial auf ein kurzweiliges YouTube-Format zu komprimieren. Mit dem Fokus auf den Grundsatz ‚Kill your Darlings‘ reduzierten wir das Video schliesslich auf zwölf dichte Minuten, eine Balance zwischen erzählerischer Relevanz und humorvoller Unterhaltung. Dieses Special bot uns wertvolle neue Impulse und wertvolle Lernerfahrungen