Arosa Humorfestival 2025
Auch im Jahr 2025, fuhr ich mit meinem Vater nach Arosa, um dort am Humorfestival viele witzige Darbietungen anzuschauen, O-Töne zu sammeln und spannende Interviews zu führen. Diese wurden anschliessend in einer 1-Stündigen Radiosendung zusammengefasst.
Seit 9 Jahren ist es mittlerweile Tradition, dass wir zusammen das Arosa Humorfestival besuchen. Es ist das Highlight Ende des Jahres, auf das wir uns bereits Monate zuvor freuen. Eine spezielle Atmosphäre hat dieses Festival, das auf 2’000 m.ü.M. in einem Zirkuszelt stattfindet. Comedians und Comediennes aus Deutschland, Österreich und der Schweiz treten jeweils auf. Auch dieses Jahr waren wieder viele verschiedene Künstler:innen dabei, so das für jeden Geschmack etwas dabei war.





Die Sendung wurde Ende Dezember bei Radio Kanal K ausgespielt und kannst du hier nachhören.
Die Arbeit an der einstündigen Radiosendung am Arosa Humorfestival empfinde ich jedes Jahr gleichzeitig als sehr schön, aber auch als ziemlich stressig. Vor Ort herrscht eine besondere Stimmung, man ist mitten im Geschehen, spricht mit Künstlern, sammelt Eindrücke und O-Töne und ist ständig unterwegs. Genau das macht den Reiz aus, sorgt aber auch dafür, dass man kaum zur Ruhe kommt und permanent Entscheidungen treffen muss, was man aufnimmt und was man lieber lässt.
Die eigentliche Herausforderung beginnt jedoch erst nach dem Festival. Dieses Jahr hatten wir extrem viel Material, so viel, dass man daraus problemlos eine zweistündige Sendung hätte gestalten können. Alle Interviews und O-Töne zu sichten, zu kürzen und in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen braucht sehr viel Zeit und Konzentration. Es geht darum, aus vielen einzelnen Momenten eine stimmige Sendung zu formen und alles unter einen Hut zu bringen.
Zusätzlich müssen die Inhalte sauber in An- und Abmodis eingebettet werden, damit ein klarer roter Faden entsteht. Gerade das Texten dieser Übergänge ist aufwändig, da sie verständlich, präzise und trotzdem locker klingen sollen. Eine weitere Schwierigkeit ist das Timing. Die Sendung muss genau eine Stunde dauern, nicht länger und nicht kürzer, was bei so viel vorhandenem Material nicht immer einfach ist und viel Feinarbeit erfordert.
Trotz des hohen Aufwands finde ich den Prozess sehr lehrreich. Man merkt erst bei der Gestaltung der Sendung, wie viel Arbeit hinter einer einzigen Radiostunde steckt. Auch wenn es zeitintensiv ist, macht es jedes Jahr Freude, aus dem gesammelten Material eine fertige Sendung entstehen zu lassen.