Täglich grüsst der Thementag: Die zweite Staffel – The Podcastening

Homophobie, Sexualität, Klebeband, Peter Lustig, Feuerwehr. Das Diskutieren geht in die nächste Runde. Die zweite Staffel der Podcastserie «Täglich grüsst der Thementag» deckt die Feiertage der Monate April und Mai ab.

In neuer Konstellation haben wir uns getroffen, ein bisschen mehr recherchiert, und die Podcastserie des letzten Semesters weitergeführt.

Alle Podcasts sind auf unserer Webseite und auf der YouTube-Playlist für April und Mai.

Folgend findet ihr unsere Lieblinge in dieser Staffel:

Iris Favorit

«Aya bietet eine grandiose stimmliche Darstellung, die man nicht verpassen sollte. Spannende Diskussionen rund um die Stimme erwarten euch in diesem Podacst, lasst euch überraschen!»

Tobis Favorit

«Mein Lieblingspodcast ist der Tag des Morsecodes, weil ich gerne Rätsel habe und weil ich in der Pfadi oft Nachrichten mit dem Morsecode verschlüssle. Die Geschichte sowie die Vor- und Nachteile dieser Übermittlungstechnik fasziniert mich.»

Lilis Favorit

«Mir gefällt dieser Podcast am meisten, weil meiner Meinung nach der Beruf der Hebamme leider oft nicht genug Wertschätzung bekommt. Diese Personen verdienen Anerkennung, immerhin ist es ein ein uralter Beruf, der noch lange benötigt wird!»

Ayas Favorit

«Den Podcast über die Feuerwehr finde ich im Hinblick auf die Buschbrände in Australien umso interessanter. Schon bei der Aufnahme realisierte ich, welch grossen Respekt die Feuerwehrleute verdienen. Zu schätzen weiss man das leider erst zu spät. Deshalb lohnt es sich, in diesen Podcast reinzuhören und ein grosses Merci an die mutigen Feuerwehrmenschen auszusprechen!»

Käths Favorit

«Das ist mein Lieblingspodcast, weil es viel zu Diskutieren gab. War lustig, die verschiedenen Ansichten zu hören und darüber zu sprechen. Ausserdem: Wein ist halt einfach super lecker!»

Sebas Favorit

«Seit meiner Kindheit bin ich von Detektivgeschichten fasziniert. Und das umso mehr, wenn es um den berühmtesten (und meist-wiederverwerteten) aller Spürnasen geht. Tobi führt gekonnt durch den Podcast und zeigt uns, wie weit dieser bekannte Charakter gekommen ist, von seiner ersten Version aus der Feder Arthur Conan Doyles, bis zur neusten BBC-Serie.»

(lhu)

Kritik
von Tobias Feigenwinter, Irina Mayer, Aya Baalbaki, Sebastian Walter, Lilian Nägeli und Kathrin Häseli

Anfang

Idee
Der Grundgedanke des Podcasts blieb gleich wie in der ersten Staffel. Jedoch führten wir nach dem Abschluss des zweiten Semesters einige intensive Gespräche und so erarbeiteten wir ein neues

Konzept
Nämlich waren wir nicht zufrieden mit der Qualität der Podcasts. Deshalb schraubten wir die Anzahl von 187 Podcasts in der ersten, auf 60 Podcasts in der zweiten Staffel runter. Jede Person bereitete zehn Podcasts vor. Dafür holten wir Kathrin, Lily und Aya ins Team, während Larissa und Lynn bei der zweiten Staffel leider nicht mehr mit von der Partie waren. Dabei wollten wir unserer Zuhörerschaft einen echten Mehrwert bieten und den Podcast qualitativ aufwerten.

Mit einer Person mehr im Team bedurfte es einer koordinierten Zeitplanung, vor allem mit der Reservation der Aufnahmestudios. Deshalb änderten wir die Aufnahmeslots von ganzen Wochen am Stück zu einzelnen, über das Semester verstreute Tage. So wurden die Aufnahmesessions angenehmer und weniger intensiv. Zudem führten wir während der Aufnahmen ein Rotationssystem ein, um die Podcasts abwechslungsreicher zu gestalten und den Sprecher*innen ohne Zeitverlust Pausen zu gönnen.

Umsetzung

Vorbereitung
In einer grossen Excelliste trugen wir alle Thementage der Monate April und Mai zusammen. Anschliessend verteilten wir die Themen an die verschiedenen Sprecher*innen. Dabei wurden die Interessen der einzelnen Personen berücksichtigt, was die Motivation für die Vorbereitung der Podcasts steigerte. Die einzelnen Personen konnten bei Themen, die den Moderatoren zugeteilt wurden, ihre Ideen, Anekdoten und Anmerkungen anfügen. Dies half bei der Vorbereitung. Jede Person bereitete ihre Themen neu in einem separaten Sheet nach einer Struktur vor. Dabei lernten wir, wie ein Podcast spannend gestaltet werden kann, mit beispielsweise recherchierten Facts, lustigen Geschichten aus dem Alltag oder öffnenden Fragen.

Aufnahmen
Die zweite Staffel wurde nicht mehr im Produktionsraum des SRF aufgenommen, sondern im Aufnahmestudio der HKB. Die Tonqualität verbesserte sich dadurch merklich. Die Location an der HKB war deutlich angenehmer, da das Studio nicht jedes Mal hergerichtet werden musste. Mit dem Aufnahmestudio hatten wir aber auch so unsere liebe Mühe: kein Ton auf den Kopfhörern, oder aus den Boxen, oder Ton im Allgemeinen. Zudem verloren wir aufgrund eines Stromausfalles einen ganzen Aufnahmetag. Nun wissen wir zumindest, wo sich der Sicherungskasten an der HKB befindet. Obwohl wir ein grosses Team von sechs Personen sind, hat der Ablauf immer gut funktioniert. Jeder wusste was er machen muss.  Teilweise sind nicht immer alle rechtzeitig erschienen, was den Produktionsworkflow etwas durcheinander brachte. Daraus nehmen wir mit, dass für eine konstruktive Gruppenarbeit Pünktlichkeit und Verlässlichkeit unabdingbar ist. Sprich, wenn wir einen Termin abmachen, dann sollte man sich den Tag auch freihalten.

Für die Moderation bildete die vorbereitete Struktur einen Leitfaden, der das Führen der Diskussion angenehm machte. Die Schwierigkeit dabei war, die Balance zwischen offenen Diskussionsrunden und streng geführten Interviews zu finden. Soll man beim Thema bleiben oder auch erlauben, vom Thema abzuschweifen? Wir lernen daraus, dass wir die Moderationsführung das nächste Mal in der Konzeption klarer definieren müssen. Da niemand von uns Sprecherfahrung mitbrachte, probierten wir einfach mal aus und stützen uns dabei auf das Wissen aus dem Kurs “Sprechen und Auftreten”. Das kam mal besser mal weniger gut raus. Für ein nächstes Mal könnten wir uns vertiefter mit unserer Sprechkompetenz auseinander setzen.

Postproduction
Dank unserer Vorbereitungen mit der Liste und den Notizen während der Podcasts konnte ich relativ einfach die einzelnen Tage zuordnen, was den Workflow enorm gesteigert hat.
Da wir wegen technischer Probleme in der Tonkabine bei vielen unserer Sessions nicht hören konnten, wie gut die Qualität der Aufnahmen war, musste ich in der Nachbearbeitung vieles anpassen. Die Stimmen waren nicht gleich laut und insgesamt sehr leise. Selbst mit Kompression und Rauschverminderung konnte ich das nicht ganz ausbügeln und es ist häufig ein Hintergrundrauschen zu hören.
Wegen denselben Probleme wurden zwei Podcasts nicht korrekt abgespeichert, was ich erst bei der Bearbeitung gemerkt habe. Eine kurzfristige Neu-Aufnahme war leider nicht mehr möglich.
Allgemein half mir die Erfahrung des letzten Semesters, innerhalb kürzester Zeit alle Podcasts zu schneiden. Zuerst habe ich alle Aufnahmen verteilt, benannt und mit den In- & Outros abgestimmt. Dann die Verbesserungen in Lautstärke und Qualität vorgenommen sowie den finalen Schnitt gemacht. Und schliesslich noch die von Kathrin und Lily erstellten Thumbnails für  jeden Tag ausgespielt und im Premiere zu den fertigen Videos zusammengesetzt, die ich dann auf Youtube hochgeladen und auf unserer Webseite verlinkt habe.

Website & Logo
Die Website, welche für die erste Staffel entstand, ist funktional. Leider war es uns in diesem Semester nicht möglich, am Layout der Website zu arbeiten.

Die Feedbacks zum Logo der ersten Staffel waren durchzogen. Deshalb beschlossen wir, ein neues zu gestalten. Das neue Logo soll schlicht und aussagekräftig sein. Die einfachen Piktogramme eines Mikrofons und eines Kalenders passten deshalb perfekt in dieses Konzept. Als wir die Symbole designt und angeordnet haben, wollten wir noch die einzelnen Flächen einfärben, um die einzelnen Flächen voneinander abzuheben. Als Grundfarbe hat uns ein sattes Gelb am besten gefallen. Die Farbe ist auffällig und aktiv. Um unsere Diskussionen bildlich noch mehr zu verdeutlichen, ziert nun auch noch eine gezackte Linie rund um das Mikrofon unser Logo.

Für das Thumbnail haben wir das Logo und das gleiche Gelb verwendet. Der Inhalt war gleich klar, die Anordnung haben wir ein paar Mal verändert, um herauszufinden, wie es am besten aussieht. Neben dem Logo soll das Datum des jeweiligen Diskussionsthema stehen. Die Schwierigkeit beim Thumbnail war, dass die Namenlänge der Thementage sehr unterschiedlich ist. Dadurch war es nicht einfach eine geeignete Anordnung der einzelnen Elemente zu finden.

Fazit
Wir haben gelernt, wie wir einen Podcast vorbereiten müssen, damit er strukturiert ist.
Die Zusammenarbeit in einem grösseren Team stellte uns vor einige Herausforderungen, welche wir aus unserer Sicht optimal meisterten.
Zur Konzeption: Die Moderationsführung ist noch nicht ganz ausgeklügelt. Das müssen wir für die nächste Staffel verbessern.
Wir finden es schade, dass wir die Website noch nicht überarbeiten konnten. Darauf möchten wir im nächsten Semester einen Fokus legen.

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