Das Paradiesprojekt – Corporate Design

Erarbeitung des Corporate Designs für das Journalistenkollektiv «Hermes Baby» und deren Paradiesprojekt. Ein Projekt, das in der Coronazeit entstand und einige Herausforderungen mit sich brachte. Denn wie genau macht man noch einmal ein Corporate Design?

«Hermes Baby» ist eine Gemeinschaft freier Journalisten. Sie feiern den Erzähljournalismus. Sie erzählen wahre Geschichten in Zeitungen und Magazinen, als Radio-Feature oder Video-Reportage, in ungewohnten Formaten wie Comics, Ausstellungen oder auf der Theaterbühne. Unter dem Namen «Das Paradiesprojekt» haben sie ein neues Gefäss für journalistische Inhalte ins Leben gerufen. Doch was muss man beachten, wenn man einen Brand für eine kultivierte, gebildete Zielgruppe entwickeln will? Das sind Fragen, die ich mir neben der Ausarbeitung der Grundlagen (USPs, Werte, usw.) stellen musste.

Meine Arbeit für das Paradiesprojekt umfasst mehrere Inhalte. Das Endergebnis ist ein Corporate Design Manual in welchem die Schriften, Farben und die Logoverwendung definiert sind, sowie ein Prototyp für eine Website und Visitenkarten. Ziel ist es, in einem nächsten Schritt die Website zu programmieren und so das ganze Projekt fertigzustellen. Gerne möchte ich euch die Entwicklung des Auftritts zeigen:

Skizzen / Ideenfindung Logo

Logoentwicklung

Beim Logo startete ich mit Skizzen, spielte mit den Farben und Formen und liess die Leute von «Hermes Baby» entscheiden, welches ihnen am besten gefällt. Wenn du rechts oder links klickst, siehst du die Entwicklung des Logos und der Farbwelt.

Website

Die Website sollte die wichtigsten Infos enthalten, aber einfach und modern wirken. Ich entschied mich für einen Onepager und hielt mich an die Farben des aufgebauten Corporate Designs. Ziel ist es, via Parallax Scrolling (lax.js) die verschiedenen Elemente beim Scrollen erscheinen zu lassen.

Visitenkarten

Die Visitenkarten sollten ebenfalls schlicht gehalten werden. Da das Unternehmen vor allem durch persönliche Empfehlungen Kunden gewinnen wird, sind die Visitenkarten ein wichtiges Kommunikationsmittel.

Nächste Schritte

Um das ganze Corporate-Design-Projekt rund um das Paradiesprojekt von «Hermes Baby» fertigzustellen, fehlt noch die programmierte Website. Diese wird in einem nächsten Arbeitsschritt in Absprache mit «Hermes Baby» erstellt.

(mou)

Idee
Das Thema Corporate Design verfolgt uns schon seit Beginn des Studiums. Nun habe ich mir die Frage gestellt, wie man dies eigentlich in der Praxis erstellt. Mit der Anfrage von Hermes Baby für ihr neues Paradiesprojekt entstand die Idee, einen ganzen Firmenauftritt mit Corporate Design aufzubauen.

Erstgespräch
Ein erstes Kennenlernen mit Lissy, meiner Ansprechpartnerin von Hermes Baby, fand Coronabedingt via Zoom statt. So klärten wir gegenseitig unsere Erwartungen und Ansprüche an die Zusammenarbeit. Nach diesem Briefing konnte ich die wichtigsten Punkte für das Corporate Design definieren.

Erste Entwürfe
Ich bin ein Mensch der gerne digital arbeitet. Doch für dieses Projekt verfolgte ich einen anderen Ansatz und bevorzugte Sketches auf Papier gegenüber meinem iPad. Dies, weil ich so verhindern wollte bereits zu Beginn des Projekts zu viel „vorzudenken“ und zu wenig auszuprobieren. Das gelang mir auch ganz gut und so sass ich einige Stunden am Küchentisch und skizzierte friedlich vor mich hin. Der Einsatz von verschiedenen Stiften (von Kohle, bis Bleistifte, bis Wachsstifte war alles dabei) bereitete mir dabei viel Freude und ich war mit meinen Kreationen wohl mutiger, als ich es auf meinem iPad gewesen wäre.

Das Logo
Anhand dieser Sketches erarbeitete ich das Logo. Ich definierte Farben und Schriften und fing an, Logovorschläge auszuarbeiten. Hier arbeitete ich mit Illustrator, wo ich versuchte, meine Ideen in Vektoren umzusetzen. Zu Beginn dieses Prozesses war ich sehr begeistert von der „One-Line“-Logo Idee.  Besonders gefallen daran hat mir der viele Weissraum. Umgesetzt gefiel mir diese jedoch immer weniger, weshalb ich mich dazu entschied, doch mit Flächen zu arbeiten.

Das Grobkonzept
Um einige wichtige Dinge festzulegen, habe ich ein Grobkonzept erstellt. Anhand dieses Grobkonzepts fanden weitere Gespräche mit Hermes Baby statt. Im Grobkonzept habe ich unter anderem Zielgruppen, Ziele, Personas und Botschaften festgehalten. Es war sehr wichtig, diese Punkte zu definieren, damit ich das Design der Zielgruppe anpassen konnten.

Weitere Kommunikationsmittel
Sobald das Logo, die Schriften und Farben definiert waren, konnte ich damit beginnen, weitere Kommunikationsmittel für Hermes Baby und deren Paradiesprojekt zu gestalten. Wichtig war für sie vor allem auch eine Visitenkarte, weshalb ich diese gleich als nächstes gestaltet habe. Als nächsten Schritt, nahm ich mir das Webdesign als Prototyp vor.

Website
Um Hermes Baby einen Eindruck meiner Idee für die Website zu zeigen, habe ich verschiedene Entwürfe in Illustrator ausgearbeitet. Meine Wahl fiel dabei auf Illustrator, da ich mit verschiedenen Vektor-Grafiken arbeiten wollte um mit möglichst wenig Text auszukommen. Die Programmierung der Website steht aktuell noch aus, da das Paradiesprojekt von Hermes Baby erst im zweiten Quartal des nächsten Jahres launchen wird.

Visitenkarten
In InDesign habe ich die Visitenkarten erstellt. Diese kommen im gängigen Format 55 x 85mm daher. Der Druck ist noch ausstehend, da dieser zeitgleich mit der Website fertig sein soll und zukünftige Anpassungen noch möglich sind.

Fazit
Die Zusammenarbeit mit Hermes Baby war eine spannende Erfahrung. Ich konnte meine Ideen selber einbringen und sehr frei arbeiten. Gefallen hat mir auch, für einen „realen“ Kunden zu arbeiten, da die Projekte im Studium oft für fiktive Unternehmen waren.