Tobi Sin Carne – Die interaktive Kochshow

Nahrung braucht der Mensch jeden Tag. Die Nahrungsmittel dazu muss man kochen und zubereiten. Leider wagen sich viele Menschen nicht, oder nur ungern, ans Kochen. Sei es aus Zeitgründen, aus Angst vor dem Resultat, aus Faulheit, oder weil man denkt, dass Kochen viel zu teuer ist.

Dabei bringt das Kochen zu Hause so viele Vorteile. Mit ein paar Tipps und Tricks kann man innert kürzester Zeit für wenig Geld wunderbare Menüs zubereiten, und das ohne an der Qualität zu sparen.

Den Menschen die Angst am Kochen zu nehmen, ist ein Anliegen von Tobias Luchsinger und Sina Lou Ravasio. Tobias ist weder Profikoch noch Lebensmitteltechnologe. Er kocht einfach leidenschaftlich gerne und möchte den Leuten vermitteln, dass man mit ein bisschen Übung, Neugierde und Passion ganz einfach wunderbare Rezepte auf den Tisch zaubern kann. Sina Lou liebt es ebenfalls zu kochen und zu essen, zudem plant sie gerne neue Projekte und setzt diese mit viel Leidenschaft um.

In Kollaboration mit dem Restaurant Hiltl ist das Format «Tobi Sin Carne» entstanden. Das Zürcher Restaurant Hiltl war sofort daran interessiert, in den Räumlichkeiten seiner Kochakademie eine Kochshow zu produzieren. Die einzige und logische Bedingung: Die Menüs müssen vegetarisch sein. Dies ist allerdings kein Nachteil, denn obwohl Sina Lou und Tobias auch gerne Fleisch und Fisch essen, sind sich beide der Vorteile der vegetarischen Küche bewusst. Sie ist nicht nur ökologisch, sondern auch gesund, um einiges billiger und regen zu neuen Kreationen und damit auch zu neuen Erfahrungen für den Geschmackssinn an.

Nicht nur die Rezepte sollen die Zuschauer auf neue Ideen bringen, auch das Format ist nicht ganz konventionell. Statt wie bei herkömmlichen Kochsendungen, die einzelne Kochvideos auf Youtube hochladen, sind die verschiedenen Videos miteinander verbunden und der Zuschauer kann interaktiv die Mengenangabe für die Menüs, sowie die Reihenfolge der einzelnen Videos bestimmen.

Um dieses Mammutprojekt umzusetzen, wurden Sina Lou und Tobias von ihren Kommilitoninnen Sina Cadonau und Natalia Rasstrigina während des Drehs und in der Postproduktion unterstützt.

Die erste Folge ist ein Pilotversuch, der dazu dient, den potentiellen Sponsor «Hiltl» vom Format zu überzeugen, sodass es noch viele weitere Folgen geben kann. Denn an neuen Rezeptideen fehlt es den Machern nicht. Eine Idee ist es auch, weitere Formate zu entwickeln, in denen vielleicht auch wieder einmal ein Steak in der Pfanne brutzelt.

Unsere Webseite zeigt euch alles rund ums Projekt auf. Klickt jetzt rein!

Zur interaktiven Kochshow geht es hier entlang.

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Kritik
von Sina Cadonau, Sina Lou Ravasio, Natalia Rasstrigina und Tobias Luchsinger

PRE-PRODUCTION

Idee
Ein neues Semester stand an und das hiess für uns auch ein neues Digezz-Projekt. Tobias und Sina Lou wollten gemeinsam ein Projekt realisieren, wussten aber nicht genau was. Dann kam Tobias mit der Idee, eine Kochshow zu machen. Sina Lou war das aber noch nicht genug und dann erinnerte sich an etwas, was sie kurz zuvor mal gesehen hatte: Eine Interaktive Kochsendung. Wir beschlossen also, ein Interaktives Kochvideo zu produzieren.

Location
Für ein Kochvideo, braucht es am besten eine Küche mit Kochinsel. Ansonsten gestaltet sich das Filmen von vorne sehr schwierig. Da weder Tobias noch Sina Lou eine solche Küche besitzen, machten sie sich auf die Suche nach einer geeigneten Küche.

Zuerst schauten wir uns im Verwandten- und Bekanntenkreis um, wurden jedoch nicht fündig. Dann kam uns die Idee, dass wir eines der Kochatelier, von welchen es mehrere gibt in Zürich, anfragen könnten. Von Sina Lou’s Vater bekamen wir dann einen Kontakt im Haus Hiltl, welche uns an die Hiltl Akademie weiterleitete.

Die Hiltl Akademie freute sich sehr über unsere Anfrage. Sie hätten schon lange geplant gehabt, ein solches Video zu produzieren, seien aber leider nie dazu gekommen. Perfekt! Die einzige Bedingung war, dass wir vegetarisch kochen würden, was für uns aber kein Problem darstellte.

Wir gingen die Kooperation mit Hiltl also ein. Das Hiltl würde uns den Raum zur verfügung stellen, im Gegenzug würden sie im Video erwähnt und hätten die Möglichkeit, das Video anschliessend über ihre Plattform auszustrahlen. Zusätzlich schenkten sie Tobias noch das Buch “Meat The Green”, als Inspiration.

Menus
Als wir die Idee für die Kochshow hatten, galt es passende Menüs zu finden. Dafür gab es mehrere Vorgaben. Einerseits musste es etwas sein, das Tobias einigermassen souverän kochen konnte, man will sich ja nicht vor der Kamera blamieren. Andererseits musste bei der Menüwahl darauf geachtet werden, dass eine gewisse Diversität vorhanden ist und die Menüs Kameragen sind. Wenn alle Menüs im Ofen gebacken werden wird dies eine ziemlich langweilige Kochshow.

Als das Hiltl als Location feststand, mussten wir zudem alle carnivorischen Gerichte durch vegetarische ersetzen. Zudem beschlossen wir ein Rezept aus dem Hiltl Kochbuch “Meat The Green” zu kochen, damit unsere Partner ebenfalls freude an der Sendung haben. Die Auswahl der Rezepte sind sowohl im Video, als auch auf der Homepage ersichtlich.

Location Scouting
Um sicherzugehen, dass die Hiltl Akademie auch das war, was wir suchten, machten wir anschliessend eine Reko. Gleichzeitig konnten wir unsere Kontaktperson, Marsha Lehmann, kennenlernen, wobei sie uns gleich das Kochbuch überreichte.

Der Raum war gross und hatte eine längliche Kochinsel. Man konnte sich zwischen Raummitte (künstliches Licht) und Fensterseite (Tageslicht) entscheiden, zudem waren sämtliche Kochutensilien vorhanden. Zufrieden verliessen wir das Hiltl und freuten uns auf den Dreh.

Team
Die Rollenverteilung zwischen Tobias und Sina Lou war von anfang an klar gewesen: Tobias würde kochen und Sina Lou hinter der Kamera stehen. Da wir jedoch mit zwei Kameras drehen wollten und auch noch jemanden für den Ton brauchten, entschieden wir uns, zwei weitere Personen ins Team zu holen. So kamen Sina als Kamerafrau und Natalia als Tonfrau hinzu.

Kameras
Um mit zwei Kameras zu drehen, mussten wir erstmal zwei Kameras der gleichen Marke finden. Wir wollten etwas neues ausprobieren und daher mit der Canon c100 oder mit der Sony FS5, beide aus der Ausleihe, drehen. Die Sony FS5 war leider schon vergeben, darum entschieden wir uns für die Canon c100. Da die zweite c100 über längere Zeit ausgeliehen war, hatten wir jedoch nur eine. Wir überlegten uns eine extern zu mieten, entschieden uns dann aber doch für die Canon 5D Mark III als zweite Kamera.

Das Problem, was sich hier stelle, war der Farbabgleich. Die Canon 5D Mark III und die Canon c100 nehmen mit unterschiedlichen Profilen auf, was danach mühsam in der Post beglichen werden muss. Um diese Problematik zu beheben, empfahl uns Marcel, aus der Ausleihe, “Technicolor” auszuprobieren.

Technicolor bietet ein downloadbares Farbprofil an, welches dem “cinestyle”-Profil der c100 entsprechen soll. Dies sollte am Test-Dreh ausprobiert werden.

Test-Dreh
Beim Kochen kann alles sehr schnell gehen. Darum wollten wir sichergehen, dass wir als Team so funktionierten, dass wir nichts verpassen würden. Wir organisierten also einen Test-Dreh.

Zuerst wurde das Farbprofil von Technicolor auf die 5D Mark III geladen. Das installieren gestaltete sich nicht ganz einfach, funktionierte schlussendlich jedoch. Dann fingen wir an mit dem Dreh. Tobias konnte so seine Menus ausprobieren und Sina und Sina Lou sahen, wie sie stehen und filmen müssten, um einander nicht im Weg zu stehen. Das Filmen klappte sehr gut und Sina und Sina Lou einigten sich darauf, dass Sina immer die Aufnahmen der Hände und des Essens machen würden, während Sina Lou immer auf Tobias, in der Totale oder gross, blieb.

Sina hatte jedoch Mühe, nahe genug zu kommen, mit ihrem Objektiv (standard 24 -105mm). Wir mieteten darum ein Canon 70-200mm f/2.8 Objektiv von Light&Byte dazu.

Sina Lou merkte beim Vergleich der Bilder, dass die Farbprofile zwar ähnlich waren, jedoch nicht gleich. Durch ausprobieren konnte sie dann aber herausfinden, welche Korrekturen gemacht werden mussten, um ein fast gleich aussehendes Bild zu erreichen.

Für Tobias war der Test-Dreh ebenfalls wichtig, da er so zum ersten Mal sah, wie er vor der Kamera wirkte und vor allem, was nicht so gut funktionierte.

Eko
Die Interaktivität des Videos sollte durch das Online-Tool “Eko” (https://studioapp.helloeko.com) produziert werden. Sina Lou errichtete also ein Konto und erstellte den Verknüpfungs-Baum. Nun fehlte nur noch der Inhalt.

Vortag
Um das Set einzurichten begaben sich Natalia und Sina Lou schon einen Tag früher ans Set. Die Lampen mussten aufgestellt werden, die Farbtemperaturen der Lampen mit den Kameras abgestimmt werde und ein Tontest musste gemacht werden.

Beim Tontest stellten wir fest, dass die Lüftung, gleich oberhalb des Kochplatzes, sehr laut war. Wir fragten nach, ob man sie abstellen könnte, jedoch war das nicht möglich. Wir mussten am Folgetag also versuchen, dieses Geräusch so gut wie möglich zu umgehen.

Zudem wurden wir gebeten, die Lampen oberhalb der Ablage, nicht zu verstellen, da sie sonst herunterfallen könnten. Dies stellte ein grösseres Problem dar. Da die Decke sehr niedrig war, waren die Lampen fast auf Gesichtshöhe von Tobias. Zudem gaben sie ein, wie wir im Nachhinein entdeckten, gelbes, grelles Licht ab, was im Bild sehr störte. Zukünftig müssten wir die Lampen ausschalten um ein gleichmässig ausgeleuchtetes Bild zu erhalten.

Da wir das Set nun schon aufgestellt hatten, würde am nächsten Tag nicht viel Zeit damit verschwendet werden, alles aufzustellen. Dies gab uns zeitlich einen entscheidenden Vorteil.

DREHTAG

Kamera
Dank den gut vorbereiteten Kameras und dem Test-Dreh konnten wir problemlos in den Dreh starten. Sina Lou und Sina funktionierten als eingespieltes Team und standen sich nie im Weg. Auch filmten sie nie das gleiche, so entstand eine gute Variation an Bildmaterial. Sina Lou fokussierte sich auf Tobias und seine Handlungen. Sina filmte mit der 5D vorwiegend Details des Essens und Tobias Hände in Aktion.

Die c100 trug Sina Lou auf einem Schulterstativ. So wollten wir sanfte Bewegungen ins Bild bringen und mobil bleiben. Im Nachhinein entdeckten wir jedoch, dass dies zu einem teilweise sehr schwankenden Bild führte, was durch die vielen waagrechten Linien noch mehr zum Ausdruck kam. Beim nächsten Mal würden wir auch die c100 auf einem Stativ befestigen und sie dynamisch mitschwenken.

Die 5D Mark III haben wir auf einem Stativ befestigt. Hier war das Problem ein Anderes. Der Monitor der Kamera ist eher klein und sie besitzt kein Focus Peaking. Darum fiel es Sina manchmal schwer, während dem Dreh punktgenau zu fokussieren, denn die Handlungen waren oftmals sehr schnell wechselnd.

Ton
Die Aufnahme des Tons hat mit zwei Mics stattgefunden. Das eine wurde in der Nähe des Kochbereichs platziert um die Geräusche beim Kochen aufzunehmen. Das andere Mic wurde für die Aufnahme des Sprechtextes mittels einer Tonangel  verwendet. Die Herausforderung bestand darin, einen möglichst sauberen Ton aufzunehmen und dem Koch stundenlang bei jedem Schritt zu folgen um wichtige Aussagen aufzunehmen. Hier kam jedoch eine Herausforderung hinzu. Schon während dem Soundchecks am Vortag mussten wir feststellen, dass sich die Klimaanlage in der Küche nicht abstellen lässt. Deswegen musste man sich bei der Aufnahme immer darauf achten, das Mikrofon genug weit weg davon zu halten. Dieses Störgeräusch konnten wir jedoch nicht gänzlich eliminieren. Ausserdem musste man immer auf den Aufnahmepegel achten, da viele Geräusche sich nicht einschätzen liessen. Clipping kam in den Aufnahmen sehr oft vor, da Geräusche wie z.Bsp vom Schneidebrett im Verhältnis zum Sprechertext oft zu laut klangen.

POSTPRODUCTION

Aufnahmen
Nach dem Dreh wurden die Aufnahmen akribisch sortiert und betitelt. So würde es im Schnitt viel einfacher werden, die gewünschten Files zu finden.

Bei der Kontrolle der Aufnahmen stellten wir fest, dass die Aufnahmen der c100 einen leichten Grünstich vorwiesen. Das hatten wir nach dem Test-Tag jedoch schon erwartet. Wir nahmen uns vor, dies anschliessend bei der Color Correction zu abzugleichen. Zudem hatten die Bilder der c100 immer wieder kleine Störungen im Bild, was das Editing zusätzlich erschwert.

Wir stellten auch fest, dass sich der Raum doch nicht so für die Aufnahmen eignete, wie wir es anfangs gedacht hatten. Der Hintergrund ist sehr nah und ergibt so ein sehr flaches Bild. Immerhin schafften hier die seitlich aufgenommenen Aufnahmen abhilfe.

Die zahlreichen geräte im Hintergrund hätten wir zudem entfernen sollen. So wäre das Bild ruhiger geworden wäre und man hätte sich mehr auf Tobias konzentrieren können.

Die Mischung aus Tageslicht (von rechts) und Kunstlicht in weiss (Beleuchtung) und Gelb (Lampen) ergab zudem sehr komische Farben. Zukünftig müssten wir vielleicht einen Raum wählen, welcher durch reines Tageslicht beleuchtet wird.

Editing & Ton
Das Schneiden der einzelnen Kochvideos wurde zu einer längeren Angelegenheit. Einerseits, weil wir wahnsinnig viel Material hatten und diese Stunden an Film erst einmal sortieren mussten. Danach ging es darum den ganzen Ablauf des Kochens in wenigen Minuten knackig und trotzdem logisch zu erzählen. Dauerte die erste Version des Chili Sin Carne noch knapp 14 Minuten wurden alle Videos nach und nach gekürzt, so dass sie nun zwischen anderthalb und sechs Minuten dauern. Gewisse Vorgänge konnten gut zusammengefasst werden und mittels Off-Text, die im Medienhaus aufgenommen wurden verständlich erklärt werden.

Das Anpassen des Tons gestaltete sich eher schwierig, da die Qualität der Aufnahmen aufgrund der lauten Störgeräusche in der Küche nicht optimal war. Für das nächste Mal lohnt es sich auf jeden Fall den Koch mit einem Lavaliermikrofon auszustatten, damit die Qualität der Stimme besser ist und nicht durch einzelne sehr laute Kochgeräusche, welche alle manuell leiser gemacht werden mussten, gestört wird. Das Rauschen der Lüftung konnte durch das unterlegen der Videos mit Musik einigermassen übertönt werden.

Das Editing und das Anpassen des Tons war zwar viel Arbeit, jedoch auch sehr lehrreich. Allerdings grenzt es schon ein wenig an Folter, dass Tobias sich selber stundenlang beim Kochen zuschauen musste. Während dem Schneiden hat er sich von anderen Kochvideos auf Youtube inspirieren lassen, was eine ziemlich schöne Aufgabe war.

Color Correction & Grading
Dank dem Technicolor Farbprofil, hatten Sina Lou gute Voraussetzungen für die Color Correction. Leider ist es auch dann nicht möglich, das Bild zweier verschiedenen Kameras genau gleich aussehen zu lassen. Vor allem den Grünstich, welche alle Aufnahmen der c100 vorweisen, war sehr schwierig zu beheben. Künftig würden wir eher mit zwei 5D Mark III Kameras drehen, da dies gar keine Angleichung braucht.

Fürs Grading zog sie die Tiefen noch etwas runter und die Höhen hoch, um den Kontrast zu erhöhen. Die Sättigung wurde leicht erhöht, um die Farben noch etwas knalliger werden zu lassen.

Animationen
Das Intro sowie die Rezepte mussten animiert werden. Dies wurde im After Effects vorgenommen. Sina Lou erstellte für die Rezepte eine Vorlage und konnte anschliessend nur noch die verschiedenen Rezepte einfügen. Hier war zu beachten, dass wir das Rezept für 4 Personen noch für 2 und 6 Personen anpassen mussten.

Das Logo und das Intro sollten als Einstieg gezeigt werden und Lust machen, die ganze Senden durchzuschauen.

Interaktiv machen
Für die Interaktivität verwendeten Sina Lou das Online-Tool Eko. Den Baum hatte sie von anfang an aufgestellt, daher musste sie die Videos nur noch einfügen und kleine korrekturen machen. Die Schwierigkeit bestand hier vor allem darin, die Videos hochzuladen, da dies sehr lange dauerte.

Eine zweite Schwierigkeit, die sich herausstellte, waren die Buttons am Schluss. Das Tool sieht vor, dass man die Buttons nur innerhalb einer bestimmten Zeit anklicken kann, wenn man dies nicht macht kommt man ungewollt auf einen anderen Clip. Ich versuchte die Zeit hinauszuzögern, jedoch gestaltete sich dies schwierig, da wird gegen hinten nicht mehr Zeit anhängen konnten. Zukünftig müssten wir die Clips absichtlich etwas länger machen, damit der Betrachter auch Zeit hat, sich zu entscheiden.

Unerklärlicherweise wird beim letzten Clip nach kurzer Zeit manchmal einfach ein anderes Video geladen. Dies kann in den Einstellungen leider nicht geändert werden.

Ein weiteres Manko des Tools ist, dass man das Video nicht herunterladen kann. Man muss als Player immer den der Eko-Seite nehmen, welcher dann auch die unerklärlichen Folgevideos hervorruft.

Rezeptgestaltung
Damit man das Menu auch in Ruhe zuhause kochen kann, hat Sina noch Rezepte gestaltet. Eine Arbeit, die sehr schnell erledigt werden kann, wenn man eine genaue Vorstellung davon hat, wie sie aussehen sollte. Zuerst wollte sie die Rezepte mit Zeichnungen und Icons gestalten. Da die Rezepte zum Teil sehr viel Text enthalten, war dies jedoch sehr schwierig und sie war mit der Gestaltung eingeschränkt. Ein Rezeptdesign überzeugt meistens mit wenig Text, schönen Bildern und viel Weissraum. Deshalb hat sie sich schlussendlich entschieden, dass ein simples aufgeräumtes Design am Besten geeignet ist. Da sie bereits schöne Rezeptfotos am Dreh gemacht hatte, konnten sie die nach der Bearbeitung einfügen und noch den Titel im Logo-Design hinzufügen.

 

Webseite
Die Idee noch zusätzlich eine Webseite zu erstellen entstand, weil uns etwas fehlte, was das ganze Projekt kompakt an einem Ort darstellen lassen würde. Wir wollten den Zuschauern des Videos auch direkt eine Möglichkeit geben die Rezepte schnell und einfach herunterzuladen. So wurde auf der Basis von Bootstrap von Natalia die Webseite erstellt. Diese sollte in einem modernen Look gehalten werden und alle wichtigen Informationen enthalten. Da nicht so viel Content vorhanden ist, welcher für die Leser interessant wäre, wurde beschlossen einen One Pager zu erstellen. Eine Navigation sollte trotzdem rein. Diese wurde mithilfe von Ankerpunkten gelöst.  Da während dem Dreh schon schöne Fotos von Sina gemacht wurden, konnte Natalia diese gut auf der Webseite einsetzen. Die Webseite sollte jedoch nur nur einen informativen Zweck erfüllen. Sie sollte auch das Gefühl, welches wir vermitteln wollten rüberbringen. Mithilfe von Zitaten und langsamen Animationen (=Slowfood) ist uns gelungen dieses Gefühl rüberzubringen. Obwohl es sich um ein Template handelt, mussten viele Anpassungen im HTML/CSS/JS Code vorgenommen werden, da das Template am Anfang eher für kommerzielle Zwecke ausgerichtet war. Wir denken, dass die Webseite ein gelundener Teil des Projektes geworden ist, da sie das Gefühl, welches auf dem Video und in den Rezepten festgehalten wurde gut verpackt und nach aussen präsentiert.

FAZIT
Im grossen und ganzen sind wir sehr stolz, was aus der anfänglichen Idee einer Kochshow geworden ist. Das Projekt war zwar ein immenser Aufwand, doch finden wir, dass das Resultat schon recht gelungen ist. Natürlich gibt es viele Dinge, die wir noch besser machen können, doch haben wir extrem viel gelernt und bereits weitere Ideen, die wir umsetzen wollen.

Nun sind wir gespannt, ob unser Produkt dem Restaurant Hiltl gefällt und ob sie daran interessiert wären, weitere Kochvideos für sie zu produzieren. Eine weitere Idee ist es, Outdoor Kochvideos zu produzieren, welche man auf einen eigenen Youtube-Kanal stellen könnte. Wie genau ist noch offen, doch dass weitere Kochvideos kommen werden, ist sicher.

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