Arduino Tweet Bot – Teil 1 – Update

Heute habe ich mich mit Arduino und der Twitter API auseinandergesetzt. Inspiriert durch ähnliche Projekte in den Tiefen des Internets, möchte ich nun selbst ein Board zusammenschrauben. Dieser soll selbstständig Tweets versenden. Auf ein gutes Gelingen!

Gemäss Wikipedia ist Arduino eine „aus Soft- und Hardware bestehende Physical-Computing-Plattform“.
Ein Arduino-Board besteht aus einem einfachen IO-Board, einem Microcontroller und analogen sowie digitalen Outputs und Inputs. Mit sogenannten „Shields“ und Erweiterungen kann man die Boards ausbauen und in seinen Funktionen erweitern.
Arduino ist ein Open-Source-Projekt. Alle Quellen sind öffentlich zugänglich.
Die Entwicklungsumgebung basiert auf den ebenfalls quelloffenen Projekten Processing und Wiring. Arduino ermöglicht Designern und Entwicklern einen einfachen und umfassenden Einstieg in interaktives Design. Human-Computer-Interaction lässt sich durch Kommunikation mit Software oder interaktiven Objekten umsetzen. Die Projekte reichen von einfachen Dingen wie Twitter-Interaktion bis zu ganzen Touchinterfaces, Instrumenten und intelligenten Robotern. Grund genug um sich mit dieser Plattform auseinanderzusetzen.
Ich steige vorsichtig in die Welt der Microcomputer ein und versuche mich mit dem „Tweet Bot“ an einem sehr simplen Projekt:

Für die Kommunikation mit Twitter benötigen wir folgende Komponenten:

Hardware:
Arduino Duemilanove (USB) Board
Arduino Ethernet (RJ45) Shield inkl. microSD Reader + serial Converter
RJ45 Ethernet Kabel

Software:
Arduino SDK + evtl. Processing
Arduino Twitter Library: http://www.arduino.cc/playground/Code/TwitterLibrary

Das Ethernet-Shield sorgt für die Kommunikation mit dem Netzwerk und lässt sich über den serial Converter programmieren. Das Arduino-Board kommuniziert über einen USB-Port mit dem Computer.
Die Tweets werden auf einem Umweg über eine Website auf www.twitter.com gesendet. Auf http://arduino-tweet.appspot.com/ kann ein token generiert werden, der die Tweets autorisiert. Benutzername und Passwort werden über den sogenannten „OAuth-Mechanismus“ übertragen. Zu Beginn werde ich mich auf einen statischen String wie „Hello World!“ konzentrieren. Später werden dynamische Inhalte wie Uhrzeit, Wetter oder ähnliches eingebaut.

Die Teile sind bestellt und der Code bereit (natürlich noch nicht getestet).
Falls Sie am Verlauf dieses Projektes interessiert sind: Teil 2 der Serie erscheint am 26.04.2012. Hoffentlich bereits mit dem ersten Tweet.
Bis dahin werde ich wohl einige Hobbys vernachlässigen und Nerd spielen.

Update: Leider kann ich heute Teil 2 dieser Serie nicht veröffentlichen. Grund dafür ist eine falsche Bestellung, bzw. Engpässe bei der Nachbestellung. Nächstes Mal (14. Mai 2012) geht das Ding online!